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Deutsche Post, E–POSTBRIEF
+ kostenlose Registrierung, kostenlose SMS Benachrichtigung bei Posteingang, Versand aus dem Ausland nach Deutschland, kostenlose Telefax Nummer, kostenloser Telefaxversand innerhalb Deutschlands
– kein Empfang von e–mails möglich, Dienst bei meinem Konto nicht nutzbar, Kosten für e–mail Versand, extrem zeitaufwendige einmalige Registrierung, Guthabenaufladung funktioniert nicht, öffentliches Adressverzeichnis, Probleme Telefaxversand und „neues Portal“, E–POSTBRIEF nur 2 Seiten für 0,70 €

Die Deutsche Post AG, Deutsche Post DHL The Mail & Logistics Group, startete im Juli 2010 die Registrierung für den neuen E–POSTBRIEF, damals war geplant die De–Mail Richtlinien zu erfüllen und eine verbindliche Kommunikation mit Behörden anzubieten. Die Umsetzung blieb aus, der Schwerpunkt liegt auf dem E–POSTBRIEF Empfang und Versand im geschlossenen System. Ein kaum erwähntes Highlight ist der kostenlose Telefax Dienst, man bekommt gratis eine Telefaxnummer und kann so kostenlos Telefax versenden und empfangen. Ich hatte mich angemeldet und hoffe das meine Hinweise und Tipps dazu hilfreich sind, alle meine positiven und negativen Erfahrungen wie immer übersichtlich der Reihe nach.

Voraussetzungen

Man braucht einen Internet Zugang und einen Internet Browser, ich würde einen PC mit Linux™ Ubuntu® und Firefox Browser empfehlen. Außerdem braucht man einen Wohnsitz in Deutschland und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass und ein Mobiltelefon.

Gewinnspiel

Wenn man sich anmeldet konnte man auch gleich an einem Gewinnspiel teilnehmen, es gab 10 Smart fortwo Coupés mit Micro Hybrid Drive, 20 Hybrid Bikes von Giant und 100 HP Mini 5102 Notebooks zu gewinnen. Die Chancen zu gewinnen durften aber sehr gering gewesen sein, da sich hier wohl viele für den Dienst anmelden. Ich hatte trotz rechtzeitiger Anmeldung nichts gewonnen.

Hinweis zur De–Mail

Der E–POSTBRIEF ist keine De–Mail, die Richtlinien wurden nicht umgesetzt, eigentlich wurde das beim Start von dem System großspurig angekündigt. Es ist nicht möglich einen E–POSTBRIEF an eine De–Mail zu senden, auch der Empfang ist nicht möglich.

Anmeldung

Die Anmeldung geht im Internet in nur 5 einfachen Schritten, hier eine Übersicht.

– Gleich auf der Startseite klickt man auf „Jetzt kostenlos Adresse sichern und gewinnen!“
– Eingabe der persönlichen Daten wie Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Anschrift, Straße, Nr, Adresszusatz, PLZ, Ort und Mobilfunknummer. Man muss die Eingaben mit einem vorgegebenen Sicherheitszeichen bestätigen und die Bedingungen der Adresssicherung bestätigen. Optional kann man am Gewinnspiel teilnehmen und die Teilnahmebestimmungen dazu bestätigen.
– Im zweiten Schritt wird die E–POSTBRIEF Adressse angezeigt, die sich in der Regel aus vorname.nachname@epost.de zusammensetzt, alternativ kann man sie ändern.
– Man bekommt eine SMS mit einer „HandyTAN“ die man im nächsten Schritt eingibt.
– Die e–mail Adresse wurde gesichert und die Hinweise zu der Registrierung kommen in den nächsten Wochen per Briefpost. Die Registrierung wird dann mit dem POSTIDENT Verfahren durchgeführt.

Registrierung

Nach 14 Tagen kam ein Brief mit der Bestätigung der gesicherten e–mail Adresse und dem Registrierungscode. Ich musste diesen Code auf der Website bis zum 31.12.2010 eingeben, ansonsten verfällt die gesicherte Adresse. Hier die Übersicht von dem Ablauf.

– Registriercode eingeben
– Die bereits eingegeben Daten werden erneut angezeigt, zusätzlich muss man die Anrede, Titel/Akademischer Grad, weitere Vornamen, Geburtsname, e–mail Adresse, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsbürgerschaft, Hauptwohnsitz mit Straße, Nr, Adresszusatz, PLZ, Ort und ein vorgegebenes Sicherheitszeichen eingeben.
– AGB als PDF Datei herunterladen und die 11 Seiten durchlesen und akzeptieren. Außerdem muss man angeben das Nutzerkonto nur auf eigene Rechnung zu nutzen. Den Newsletter muss man nicht abonnieren.
– Passwort frei festlegen, es muss Klein– und Großbuchstaben, mindestens eine Ziffer, mindestens ein Sonderzeichen und aus insgesamt 8 bis 20 Zeichen bestehen.
– HandyTAN Verfahren, erneut die Mobiltelefonnummer eingeben und man bekommt die TAN Trans–Aktions–Nummer per SMS zugeschickt.
– Die HandyTAN bestehend aus 6 Großbuchstaben eingeben.
– Die Registrierungsdaten werden erneut angezeigt.
– Das Formular für das Postidentverfahren als PDF Datei herunterladen und ausdrucken. Mit dem Formular und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass muss man vor Ort zur Postfiliale gehen. Wenn das Nutzerkonto freigeschaltet ist bekommt man eine SMS zugeschickt.

POSTIDENT

Mit dem ausgedruckten Formular und meinem Reisepass ging es einen Tag später in die Post Filiale. Der Vorgang hat dort mit Wartezeit gut 12 Minuten gedauert. Nach zwei bis drei Tagen bekommt man eine SMS mit folgenden Text:„Willkommen beim E–POSTBRIEF. Sie sind hiermit freigeschaltet. Ihr Benutzername lautet: xxx.xxx@epost.de“.

Adress Bestätigung

Deutsche Post, ePost, Handy TAN
Handy TAN

Ein weiterer Brief kam nach ein paar Tagen, hier wurde man aufgefordert die Adresse zu bestätigen. Man muss sich einloggen und unter dem Punkt „Mein Konto“ bei persönliche Daten „Ausstehende Adressänderung mittels AdressTAN bestätigen“. Die Sicherheit wird noch erhöht durch eine SMS mit einer HandyTAN, erst danach gibt man die AdressTAN ein.

Preise

Die aktuellen Preise findet man übersichtlich auf einer Internetseite, und können auch als PDF Datei heruntergeladen und abgespeichert werden. Hier nur die wichtigsten Angaben, natürlich ohne Gewähr, es gelten natürlich jeweils die aktuellen Preise von der Deutschen Post. Stand 01.01.2016, der Standardbrief kostet 0,70 € für einen Zeitraum von 3 Jahren bis 01.01.2019.

LeistungPreis in € LeistungPreis in €
e–mail Empfangnicht möglich Jahresgebühr0,–
e–mail Versand bis 20 MB 0,70   Telefaxfunktion 0,–
E–POSTBRIEF Ausdruck 2 Seiten und Zustellung per Postbote0,70 SMS Benachrichtigung0,–
E–POSTBRIEF Ausdruck 3 Seiten und Zustellung per Postbote0,72   

Portal

Der Zugang zum Portal geht mit der Adresse, wobei @epost.de schon vorgegeben ist, und dem Passwort. Sollte man das eigene Passwort vergessen kann man mit dem Entsperrpasswort Zugang zum Portal bekommen. Dieses Entsperrpasswort bekommt man automatisch per Briefpost. Das Portal sieht aus wie ein übliches e–mail Konto im Internet, man findet sich sofort zu Recht. Der Speicherplatz ist mit 1024,00 MB für den epostbrief und 100 MB für den Fax Speicher groß genug. Die Zahlung geht nur per Bankverbindung, wohl per Lastschriftverfahren. Ich habe mich dort noch nicht angemeldet. Das Schreiben von einem e–POSTBRIEF geht mit der Auswahl an eine elektronische Adressse oder klassische Postanschrift sehr einfach und übersichtlich. Aktivieren sollte man sich die kostenlose SMS Benachrichtigung bei eingehenden Nachrichten. Die findet man etwas versteckt unter Mein Konto> Portaleinstellungen > Nachrichten. Wenn man sich ausloggt gibt es eine Meldung in roter Schrift „Sie wurden ausgeloggt.“, das sieht wie eine Fehlermeldung aus, leider typisch für die wenig nutzerfreundliche Gestaltung der Website.
https://portal.epost.de/

Adressbuch im Portal (eingestellt)

Im Portal gibt es ein Adressbuch welches sich in Öffentliches Adressverzeichnis und Persönliches Adressbuch unterteilt, wenn man es aufruft gelangt man unverständlicherweise in das öffentliche Adressverzeichnis. Erst wenn man wieder umständlich umschaltet gelangt man in das persönliche Adressbuch, hier kann man die Einträge umfangreich anlegen. Es gibt Vorgaben für Anrede, Titel/Akademischer Grad, Vorname, weitere Vornamen, Namenszusatz, Nachname, E–POSTBRIED Adresse, zwei Instant Messager, Firma, Abteilung, Position, drei Webseiten, Telefonnummer geschäftlich, Telefon privat, Mobil geschäftlich, Mobil privat, Fax geschäftlich, Fax privat, vier e–mail Adressen, Adresse 1, Adresszusatz, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Land, Adresse 2, Adresszusatz, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Land, Geburtsdatum, Bild (Datei hochladen) und Notizen.

Auto–Completion Funktion im E–POST Portal

Das persönliche Adressbuch wurde 2016 eingestellt und durch die Auto–Completion Funktion erstetzt. Man kann Kontakte jetzt nicht mehr speichern und verwalten, es wird automatisch gespeichert an welche Nummer oder Adresse ich ein Telefax oder Brief sende. Ich sehe das nicht als Komfortfunktion sondern als Verstoß gegen den Datenschutz, nicht jede Nummer möchte ich schließlich auch gespeichert wissen.

Probleme Anmeldung beim Portal

Im März 2014 hatte ich Probleme mich beim Portal anzumelden, ich erhielt nur die Meldung „Diese Funktion steht derzeit nicht zur Verfügung, bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.“. Wenn das nicht funktionieren sollte könnte man sich mit der Fehlerbeschreibung und der Referenznummer an den Kundenservice wenden.

Das Erneute Aufrufen der Startseite vom Portal macht nur Sinn wenn man die Cookies im Firefox InternetBrowser löscht, nach gut einer Stunde funktioniert der Log–In dann wieder, zuvor hatte ich noch den Kundenservice mit der folgenden Nachricht kontaktiert: „Hallo Support Team, hier meine Referenznummer 0XX6–XX17 Der Zugang zum Portal war nicht möglich, Name und Passwort waren richtig, ich hatte es mehrmals versucht und auch die Cookies gelöscht...Mit freundlichem Gruß“
Es gibt keine direkte e–mail Adresse, man muss sich über die Hilfefunktion zu einem Kontaktformular durcharbeiten.
Das Problem wurde nach ein paar Stunden behoben, es gab auch noch eine e–mail mit der Erklärung: „Im E–POST Portal ist es heute morgen zu einer Fehlfunktion gekommen. Diese Störung ist mittlerweile behoben.“ Es wäre natürlich besser wenn es gleich im Internet eine Meldung gäbe, das das Portal wegen Wartungsarbeiten nicht verfügbar ist. Ich hatte natürlich erst den Fehler bei meinem PC, der Internetverbindung oder sonst wo vermutet.

e–mail Empfang

Der e–mail Empfang ist aktuell im August 2011 nicht mehr möglich! Der Dienst war in der Startphase kostenlos, jeder konnte von einer normalen e–mail Adresse eine Nachricht an eine E–POSTBRIEF Adresse senden. Wenn man es jetzt versucht bekommt man bei googlemail™ eine Fehlermeldung:„Bei der von Ihnen eingegebenen Adresse handelt es sich um keine E–Mail sondern um eine E–POSTBRIEF Adresse, ein Service der Deutschen Post. Deshalb kann eine Uebermittlung der Nachricht als E–Mail nicht erfolgen. Sollten Sie noch keine E–POSTBRIEF Adresse haben, registrieren Sie sich jetzt kostenlos unter http://epost.de, um auch im Internet verbindlich, vertraulich und verlaesslich kommunizieren zu koennen.“

SMS Benachrichtigung

Deutsche Post E–POSTBRIEF, SMS auf einem Samsung GT–S3370 mit der Nachricht neuer E–POSTBRIEF erhalten
SMS auf einem Samsung GT–S3370 mit der Nachricht neuer E–POSTBRIEF erhalten

Die SMS Benachrichtigung bei Posteingang funktioniert nur bei E–POSTBRIEFen und nicht bei e–mails (aktuell kein Empfang möglich) oder Telefax Nachrichten. Man erhält eine SMS mit folgenden Text:„Sie haben einen neuen E–POSTBRIEF von absender@xxx.com erhalten.“ Die eingehenden SMS Nachrichten sind kostenlos.

Telefax

Telefax Gerät Sharp UX–P850 mit Normalpapier
Telefax Gerät Sharp UX–P850 mit Normalpapier

Die Funktion eine Telefaxnummer kostenlos zu bekommen wird nur am Rande beworben. Die Registrierung geht diesmal ganz einfach wenn man im Portal ist kann man mit einem Klick die persönliche Telefaxnummer kostenlos beantragen. Sie wird sofort erteilt und ist im Format +493222XXXXXXX. Mit 13 Ziffern ist sie also relativ lang. Jetzt kann man an alle deutschen Festnetz und 0800 Nummer kostenlos Telefaxe verschicken. Eine Kopie vom Versand wird im Ordner „Gesendet“ gespeichert und ist auch als PDF Datei herunterzuladen. Das Telefaxblatt hat oben rechts den Absender mit Telefax: +493222XXXXXXX, Meine E–POSTBRIEF Adresse vorname.nachname@epost.de. Links darunter finden sich die Angaben zum Empfänger und Empfängerfaxnummer. Der geschriebene Text wird 1:1 übernommen und das Telefax darf maximal 10 Seiten lang sein, es ist auch möglich eine PDF Datei als Anhang mitzuversenden. Man kann mehreren PDF Anhänge versenden, diese dürfen aber nicht länger als 10 Seiten und nicht größer als 20 MB sein. Der Dienst ist für alle interessant die aus dem Ausland oder auch von Deutschland aus nach Deutschland kostenlos ein Telefax verschicken möchten. Auch wenn man keinen Festnetzanschluss mehr hat oder nur selten ein Telefax braucht spart man sich so ein Telefaxgerät und die hohen Stromkosten für den Stand–by Betrieb. Der Empfang von Telefaxnachrichten ist ebenfalls kostenlos und die Dokumente sind im PDF Format, ich hoffe der Dienst bleibt noch einige Zeit kostenlos.

032 Nummer

Die 032 Nummer vom Telefaxanschluss ist eine ortsungebundene Vorwahl und somit bleibt sie beim Umzug bestehen. Der offizielle Wortlaut: „NTR Gruppe 2“, die Vorwahl 03222 und die 7–stellige Teilnehmernummer ist dann mit insgesamt 12 Stellen sehr lang, wenn man das internationale Format auf der Visitenkarte mit angibt +493222XXXXXXX sind es 13 Ziffern. Es ist keine „wirkliche“ Festnetznummer, einige Anbieter rechnen sie als Ferngespräch oder sogar als Sondernummer ab. Der Versand vom Portal an eine andere 032 Nummer ist aber kostenlos möglich. Die Vorwahl 032 12 gehört z.B. zum Internetdienst web.de.
Achtung PDF Datei Anhänge werden hier nicht akzeptiert, es gibt nur eine indirekte Fehlermeldung darüber.

Probleme mit Telefax

Leider gibt es mit dem Telefax Probleme: Im Juni 2012 und im Juni 2013 konnte ich mehrere Stunden lang kein Telefax verschicken, ich bekam nur Fehlermeldungen mit Referenznummern. Es gab keine Hinweise warum der Versand gescheitert ist oder ob Wartungsarbeiten vorgenommen werden. Wenn man wirklich dringend ein Telefax verschicken muss hat man wirklich ein Problem, meine Fehlersuche / Lösungsuche blieb erfolglos.

Telefax mit PDF Anhang senden=Fehler
Telefax nur mit Text senden=Fehler
Telefax an eigene Nummer=Fehler

Teil 2 meiner Suche nachdem ich keine Hilfe vom Support bekommen hatte.

Telefax an eigene Nummer mit nur Text senden=erfolgreich

Die eigenwillige Erklärung: wenn man erst mit PDF versucht sind alle weiteren Änderungen wohl sinnlos. Das PDF befindet sich im einwandfreien Zustand und kann problemlos von meinem Drucker verarbeitet werden. Ich nutze Linux™ Ubuntu® 12.04 LTS und Libre Office um das PDF zu erstellen, mit den Vorgängerversionen hatte ich keine Probleme, sehr eigenartig warum die „ordentlichen“ PDF Dateien bei dem E–POSTBRIEF nun solche Probleme machen.

Im Mai 2013 hatte ich wieder ein Problem mit dem Telefaxversand, diesmal konnte ich keinen gültigen PDF Anhang an eine 03222 Nummer senden, nur Text war problemlos möglich. Eine vernünftige Fehlermeldung gab es nicht nur Fehlermeldungen mit Referenznummern, ein Laie kann damit natürlich nichts anfangen.

Im Juni 2013 hatte ich wieder Probleme mit einem PDF Anhang, die Datei war in einem einwandfreien Zustand und wurde auch richtig hochgelden, das kann man überprüfen indem man auf „Vorschau anzeigen“ klickt. Der Button öffnet die PDF Datei die später tatsächlich an den Empfänger gesendet wird, komplett mit dem „Briefkopf“ und der selbst angefügten PDF Datei. Ich hatte die Datei mehrmals hochgeladen und versucht an andere Nummern zu senden, ohne Erfolg.

Lösung Telefax Problem

Unter „Mein Konto“ >> Portaleinstellungen auf bearbeiten und >> Oberfläche „Statische Version“ stellen. Diese extrem einfache Lösung kam vom Software Techniker von dem E–POSTBRIEF, vielen Dank dafür, es lag also nicht an Linux™ Ubuntu® und deren PDF Druckertreiberaktualisierungen. Diese Einstellungen statische oder dynamische Version gibt es im Jahr 2013 nicht mehr.

Lösung Telefax Problem mit PDF Anhang

Die PDF Dateien sollten im Format PDF/A–1b sein, die können angeblich immer problemlos verarbeitet werden. Meine Textverarbeitung LibreOffice 3.5.7.2 hat unterschiedliche PDF Export Einstellmöglichkeiten, allerdings nur PDF/A–1a und nicht 1b. Die Lösung des Problems war erstaunlich einfach, die PDF Options bei LibreOffice 3.5.7.2 lauten.

 Deutsche Sprachversion    Englische Sprachversion
PDF Formular erzeugen Format für Übermittlung PDF   PDF Create PDF form Submit format PDF
Standardschriftarten einbetten   Embed Standard fonts

In der PDF Datei darf auch kein Hyperlink enthalten sein, eine Webadresse wie z.B. http://www.reiseberichte.bplaced.net muss als normaler Text dargestellt werden. Ein Link wird von dem System als gefährlich eingestuft und führt zur Fehlermeldung. Die Libre Office 4 Version 4.2.6.3 hat die Einstellung Standardschriftarten einbetten nicht mehr, es die Einstellung „PDF Formular erzeugen Format für Übermittlung PDF“.

Probleme mit Telefax März 2015

Im März 2015 hatte ich ein Problem ein Telefax zu senden, nachdem man ganz normal auf den Button „FAX Senden“ gedrückt hat veränderte sich die Farbe vom Bildschirm wie üblich in einen Weißton und nach ein paar Sekunden passierte nichts weiter. Es gab keine Störmeldung und man war immer noch auf der Seite „Fax verfassen.“. Ich nutze den Firefox Internetbrowser in Version 36.0.4 und das Linux™ Betriebssystem Ubuntu® 14.04 LTS. Das Problem hatte sich „von selbst“ gelöst und scheint wohl nur kurzzeitig aufzutreten.

Probleme mit Telefax Mai 2015

Im Mai 2015 hatte ich wieder das gleiche Problem beim Versand eines Telefax wie im März 2015. Ich nutze den Firefox Internetbrowser in Version 37.0.2 und das Linux™ Betriebssystem Ubuntu® 14.04 LTS. Ich hatte das Telefax dann erst einmal unter Entwürfe gespeichert. Die ebenfalls kostenlose Alternative myfax® konnte ich leider nicht nutzen da hier eine Ziffer „fehlt“, das Problem liegt bei dem US Anbieter. Nach 3 Tagen funktionierte die Telefax Funktion beim E–POSTBRIEF dann wieder einwandfrei, das Telefax wurde innerhalb von 2 Minuten zugestellt. Ein Tag später trat das gleiche Problem wieder auf, die Lösung war diesmal auf „Neue E–POST“ umzuschalten.

Probleme mit Telefax Oktober 2015

Im Oktober 2015 hatte ich wieder das gleiche Problem beim Versand eines Telefax wie im März und Mai 2015. Ich nutze den Firefox Internetbrowser in Version 41.0.1 und das Linux™ Betriebssystem Ubuntu® 14.04 LTS. Da mir das Problem nun schon bekannt war hatte ich gleich auf die „Neue E–POST“ umgeschaltet. Der Schieberegler „Neue E–POST testen“ befindet sich oben rechts auf der Oberfläche.

Probleme mit Telefax April 2016

Die Telefax Funktion ist nur noch im „neuem Portal“ möglich, dort gab es leider am 1. April 2016 massive Probleme beim Versand.

– Fehlermeldung:„Der Anschluss des Empfängers ist derzeit besetzt. Bitte versuchen Sie es in 5 Minuten erneut.“ kurz zuvor kam das Telefax aber richtig an.
– Fehlermeldung:„Die Übertragung wurde vom Empfänger abgebrochen (z.B. Papierstau, kein Papier). Bitte versuchen Sie es später erneut.“ Ich hatte nur Minuten später mit myFax gesendet und dort gar es keine Probleme beim Empfänger, ich vermute die Fehlermeldung war nicht richtig.

Probleme mit Telefax Sondernummern

Es ist verständlicherweise nicht möglich ein Telefax an kostenpflichtige Sondernummer zu versenden. Man erhält dann eine Fehlermeldung mit folgenden Text:„Der Fax–Versand an Sondernummern (z.B. 0900–xxx), an ausländische Telefonnummern und ins Mobilfunknetz ist nicht erlaubt. Bitte überprüfen Sie die eingegebene Fax–Nummer des Empfänger.“.

Probleme mit Telefax Empfängern

Die Telefaxzustellung wird über den Zeitraum von einer Stunde wohl mehrfach versucht, sollte der Versand scheitern wird der Vorgang abgebrochen. Es gibt mehrere Fehlermöglichkeiten bei den Empfängern, man erhält immer eine Mitteilung, hier eine Übersicht.

– Telefaxgerät nicht eingeschaltet: Ihre Fax–Nachricht ist fehlgeschlagen. Die Fehlermeldung lautet: „Nicht klassifizierter Fehler (No answer from remote; too many attempts to dial)“
– Telefaxgerät Status unbekannt: Ihre Fax–Nachricht ist fehlgeschlagen. Die Fehlermeldung lautet: „Nicht klassifizierter Fehler (No receiver protocol (T.30 T1 timeout); too many attempts to dial)“
– Unbekannter Fehler...Die Fehlermeldung lautet:„Nicht klassifizierter Fehler (Failure to train remote modem at 2400 bps or minimum speed; too many attempts to send)“

Bezahlung und Guthaben (veraltet)

1. Es gibt die Möglichkeit ein Guthabenkonto per Lastschrift / Einzugsermächtigung, giropay oder Kreditkarte aufzuladen. Der Mindestbetrag bei einer Lastschrift beträgt 0,55 €. So ist es in der Vorgabe, wenn man den Bezahlvorgang auslösen möchte kommt allerdings die Meldung das der Mindestbetrag 1,– € betragen muss. Eine Aufladung per Lastschrift dauert von Montag bis ABBRUCH! Am Samstag war weder Geld auf meinen Portal noch wurde Geld bei meinen Konto bei der Deutschen Bank abgebucht.
Die Aufladung mit der Kreditkarte ging mit meiner kostenlosen MasterCard® von der Valovis Bank ebenfalls nicht, ich erhielt die Meldung:„Die Buchung via Kreditkarte schlug fehl.“. Ich hatte natürlich alle Angaben richtig gemacht und die Kreditkarte funktioniert einwandfrei.
2. Man erteilt eine Ermächtigung die anfallenden Gebühren per Lastschriftverfahren von einem deutschen Konto abzubuchen.

Guthaben aufladen

Im September 2015 hatte ich Guthaben aufgeladen, das System wurde verbessert und funktioniert jetzt einwandfrei, hier ein Überblick der einzelnen Schritte.

– Auf der Startseite unter „Mein Konto“ Guthaben „Konto aufladen“ anklicken.
– Es wird eine TAN auf das Mobiltelefon gesendet, Eingabe der 6–stelligen Buchstaben und Ziffernkombination, weiter mit „bestätigen“
– Auswahl Zahlungsmittel: giropay, VISA, MasterCard® oder Lastschrift. Eingabe gewünschter Betrag, mindestens 0,62 €, weiter mit „weiter“
– Eingabe Kreditkartendaten mit Kartennummer, Gültigkeitsdatum und CVV Code, ich hatte die MasterCard® Gold von der Advanzia Bank genommen, weiter mit „Ok“
– Der SecureCode™ wird abgefragt, die Advanzia Bank verzichtete aber auf die Eingabe
– Die Zahlung wurde mit dem Text:„Die Buchung via Kreditkarte war erfolgreich“ bestätigt.

Guthaben

Den Guthabenstand kann man nur umständlich unter „Mein Konto“ >> Kontoeinstellungen, dann „Vertrags–Kontodaten E–POSTBRIEF“ einsehen. Dort ist dann das Guthabenkonto Deutsche Post mit aktuellem Kontostand, letzter Transaktion und Zahlungsweise sichtbar. Es wäre schön wenn so eine wichtige Information gleich auf der Startseite sichtbar wäre.

Rechnung

Die Deutsche Post schickt auch eine Rechnung wenn der Betrag 0,– lautet. Der Abrechnungszeitraum richtet sich wohl nach der Nutzung. Die Rechnung erhält man natürlich als e–POSTBRIEF. Die Rechnungen werden nun seit 2012 nicht mehr verschickt wenn der Betrag NULL Euro lautet, die EDV wurde wohl endlich angepasst.

Öffentliches Adressverzeichnis

Es gibt ein öffentliches Adressverzeichnis in dem die persönlichen Daten aufgenommen werden wenn man dem zustimmt. Ich habe darauf verzichtet, genauso wie auf die Zustimmung meine Daten für Werbe– und Marketingzwecke zu verwenden. Die Freigabe kann man jederzeit im Online Portal erteilen, es sind auch Details einzel auszuwählen. Hier eine Auflistung der Daten: Anrede, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Geburtsdatum, Profilbild, Akademischer Grad, weitere Vornamen, Geburtsname, Künstlername, Ordensname, Staatsbürgerschaft, Mpbilfunknummer, private Telefonnummer, geschäftliche Telefonnummer, private Telefaxnummer und geschäftliche Telefaxnummer.

E–POSTBRIEF schreiben

Im September 2015 hatte ich nach erfolgreicher Aufladung von 0,62 € meinen ersten E–POSTBRIEF an eine Briefkastenadresse geschrieben, hier ein Überblick der einzelnen Schritte.

– Im Portal auf der Startseite auf E–POSTBRIEF klicken.
– „Brief schreiben“ klicken.
– „Elektronische Adressierung“ klicken, dadurch wechselt man auf klassische Adressierung.
– „Persönliches Adressbuch“ klicken, Empfänger auswählen und „übernehmen“
– Die gespeicherte Adresse wird mit Anrede, Vorname, Straße, Hausnunmmer, Postleitzahl und Ort übernommen.
– Betreff Zeile ausfüllen, Schriftart und Schriftgröße wählen und in einem Textfeld den Brief schreiben.
– PDF Vorschau zeigt den Brief an wie er beim Empfänger ankommen wird, er darf maximal 2 Seiten lang sein um zum Standardtarif versendet zu werden.
– Datei Anhang ist mit JPG oder PDF möglich, dadurch erhöht sich die Seitenzahl auf 3 auch wenn der im Portal geschriebene Brief nur eine Seite lang ist.
– „Senden“ klicken.
– Es wird eine TAN auf das Mobiltelefon gesendet, Eingabe der 6–stelligen Buchstaben und Ziffernkombination, weiter mit „bestätigen“
– Versandübersicht mit den Absender und Empfängerdaten, Preisinformation, Seitenzahl und voraussichtlicher Zustellung mit Wochentag und Datum, weiter mit „Senden“
– Der Versand wird mit der Meldung:„Ihr E–POSTBRIEF wurde erfolgreich versendet.“ bestätigt.

Eine Kopie vom Brief kann man sich in Form einer PDF Datei die man als Preview bekommt abspeichern.

E–POSTSCAN

Eine interessante Funktion ist der E–POSTSCAN, hier werden Briefe die empfangen werden statt direkt in den Briefkasten geworfen zu werden von der Post geöffnet, eingescant und per Internet zugestellt. Die Originale kommen dann einmal in der Woche an den Hausbriefkasten, eine andere Adresse oder an eine Packstation. Wenn man im Urlaub ist kann man so auch die Briefpost im digitalen Briefkasten weltweit lesen. Der Service kostet für eine Laufzeit von 4 Wochen 9,99 €, im Sommer 2014 gab es bis zum 31.08.2014 den Service kostenlos mit dem Aktionscode SOMMER2014.

E–POST MAILER

Die E–POSTBRIEFE kann man auch von jedem Programm aus direkt verschicken, dafür gibt es einen virtuellen Drucker. Man kann also bequem von der Textverarbeitung aus den Brief abschicken, der Ausdruck, Briefumschlag, Briefmarke kleben und Gang zum Briefkasten entfällt. Das kostenlose Programm gibt es aber nur für Windows 8®, Windows 7® und weitere Microsoft® Betriebssysteme.

Portal „Neue E–POST“

Das Portal „Neue E–POST“ wurde 2015 eingeführt, man kann zwischen der „alten E–POST“ und der „neuen E–POST“ mit einem „Schieberegler“ der sich oben rechts auf dem Bildschirm befindet umschalten. Die Grafik wurde für Smartphones und Tablet Computer angepasst, der Funktionsumfang ist auf Schreiben von Brief und Fax reduziert.

Vorteile

– Der Hauptvorteil liegt wohl in der Rechtsverbindlichkeit der e–mail und wenn eine Behörde mir einen Bescheid dadurch zustellen möchte kann das gerne in Zukunft so geschehen.
– Der zweite Vorteil ist der Versand einer e–mail an einen „normalen Briefkasten“ ein Brief wird dann in der Empfängerstadt ausgedruckt und per Postboten zugestellt. Ein normaler Brief darf dabei drei A4 Seiten lang sein und kostet genauso viel wie ein abgeschickter Brief. Man erspart sich so den Gang zum Briefkasten und die Zustellung geht noch etwas schneller. Wenn man sich im Ausland aufhält ist hier sogar eine große Kostenersparnis und Zeitersparnis zu sehen!
– kostenlose persönliche Telefaxnummer, Versand und Empfang gratis!
– kostenloser Rückruf vom Service, keine 0900 Nummer.

Nachteile

– kein Empfang von e–mails möglich.
– Guthabenaufladung funktioniert nicht.
– lange Antwortzeiten vom Service.
– Der Versand einer e–mail kostet 0,70 € und ist damit völlig uninteressant.
– Die einmalige Registrierung war sehr aufwenig, kompliziert und hat relativ lange gedauert.

Adressänderung

Deutsche Post E–POSTBRIEF, SMS auf einem Samsung GT–S3370 mit der HandyTAN
SMS auf einem Samsung GT–S3370 mit der HandyTAN

Wenn man innerhalb von Deutschland umzieht kann man die Adressänderung des Hauptwohnsitzes bequem online machen. Die Änderung muss aber noch bestätigt werden, dazu wird per Briefpost eine AdressTAN an die neue Anschrift geschickt. Man geht dann wieder ins Online Portal und auf „Mein Konto“ >> „Kontoeinstellungen“ >> „Persönliche Daten“ >>„Bestätigung ihres Hauptwohnsitzes mit AdressTAN“. Um ganz sicher zu gehen erhält man dann erst noch eine HandyTAN bevor man letztlich die AdressTAN eingeben kann. Ich finde diese Sicherheitsvorkehrungen sehr gut, auch wenn es für einen selbst etwas umständlich ist.

e–mail Adressänderung

Im Februar 2013 wollte ich meine alternative e–mail Adresse im Portal ändern. Man geht dann wieder ins Online Portal und auf „Mein Konto“ >> „Kontoeinstellungen“ >> „Persönliche Daten“ >>„Websites / Profile“ sieht man die Adresse. Das Feld ist ja schon falsch beschriftet, denn es ist ja keine Website sondern eine e–mail Adresse. Um ganz sicher zu gehen erhält man dann erst noch eine HandyTAN bevor man letztlich die neue e–mail Adresse eingeben kann. Es ist nicht möglich die alte googlemail.com Adresse zu löschen, einfach unglaublich wie unausgereift dieses Portal ist.

Servicecenter Briefermittlung

Deutsche Post E–POSTBRIEF, E–POSTBRIEF mit falschem Empfänger und falschem Absender nach Anschriftermittlung zugestellt
E–POSTBRIEF mit falschem Empfänger und falschem Absender nach Anschriftermittlung zugestellt

Mitte Dezember 2016 hatte ich einen E–POSTBRIEF an eine nicht mehr zustellbare Adresse in Hannover geschickt, der Brief wurde vermutlich an meine ebenfalls nicht mehr zustellbare Adresse in Berlin zurückgesendet. Ich kann im Online Portal meine aktuelle Adresse in Spanien leider nicht eintragen, da nur deutsche Anschriften akzeptiert werden. Der Brief wurde aber trotzdem Mitte Februar 2017, also nach zwei Monaten an meine Anschrift in Spanien zugestellt. Das Servicecenter Briefermittung in 35031 Marburg hat hervorragend gearbeitet.

Service per e–mail

Da ich massive Probleme mit der Aufladung hatte habe ich eine e–mail an den Service geschickt. „Hallo E POSTBRIEF Team, die Guthabenkonto Aufladung bereitet Probleme. Am Montag hatte ich per Lastschriftverfahren 2,– Euro angewiesen. Jetzt Mittwoch 12:00 war noch nichts auf dem Guthabenkonto.
Problem Kreditkarte, auch diese Aufladung schlug heute fehl, obwohl natürlich CVC und SecureCode™ richtig eingegeben wurde.
Mit freundlichem Gruß“
Eine Woche später bekam ich einen Anruf von einer Service Mitarbeiterin, sie hat festgestellt das der Guthabenstand bei 0,– € liegt, die Aufladung aber funktionieren sollte. Wir sind so verblieben das ich es nochmal probieren würde. Ich habe aber vorher meine Kreditkartenabrechung angesehen und dort wurde 1,– € richtig abgebucht, leider ist der nie angekommen. Ich werde keinen neuen Versuch starten, habe aber nochmal eine e–mail an den Service geschickt. „Hallo E Post Team, erst einmal vielen Dank für den Rückruf am 14.09.10. Leider besteht das Problem mit der Bezahlung weiterhin. Auf meiner Kreditkartenabrechnung habe ich eine Abbuchung von DP Zahlungsdienste, Bonn DEU in Höhe von 1,00 Euro vom 08.09.10. Auf mein e Post Guthabenkonto ist aber nichts angekommen. Ich würde mich freuen wenn Sie da mal nachschuen könnten, wo das Geld hängengeblieben ist.“
Am 24.09.10 habe ich dann eine e–mail mit folgenden Text erhalten:„vielen Dank für Ihre Nachricht vom 15.09.10. Wir haben Ihr Anliegen zur Klärung an das zuständige Expertenteam weitergeleitet. Sie erhalten möglichst schnell eine weitere Antwort. Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld.“. Das war es dann auch, eine Antwort habe ich darauf nie erhalten, der EINE Euro ist bei der Post verschwunden, gut das ich nicht versucht habe mehr aufzuladen.

Der kostenlose e–mail Empfang ist seit August 2011 nicht mehr möglich, eine Benachrichtigung das diese Funktion jetzt nicht mehr verfügbar ist bekommt man man nicht! Ich habe es per Zufall mitbekommen, das ist wirklich unglaublich!! Ich nutze einen e–mail Dienst und der Anbieter ändert die Posteingangsfunktion indem normale Adressen gesperrt werden. Ich denke das sagt alles über den Service, schlechter geht es ja gar nicht mehr. Ich bin gespannt ob ich informiert werde wenn der Dienst komplett eingestellt wird.

Service per Telefon

Im Juni 2012 habe ich die Festnetznummer +49 228 92399329 angerufen, man landet auf einem Computer der die Vorauswahl und Zuordnung zur Problemlösung übernimmt. Nach ein paar Schritten hatte ich eine nette Mitarbeiterin am Telefon. Sie war eigentlich für Geschäftskunden zuständig hat mein beschriebenes Problem mit dem kostenlosen Telefax Problem aber ordentlich aufgenommen und an die Technik weitergeleitet. Mein Anruf hat 8 Minuten und 31 Sekunden gedauert, eine Lösung konnte nicht angeboten werden, meine Daten wie Name und Geburtsdatum wurden abgeglichen und ich würde eine Rückmeldung erhalten.
Einen Tag später erhielt ich einen Rückruf, den ich leider nicht entgegennehmen konnte da ich mein Mobiltelefon innerhalb von 3 Mal klingeln nicht erreicht hatte. Ich habe dann sofort selbst zurückgerufen und mich per Sprachcomputer an die Technikabteilung durchstellen lassen. Die Frau konnte meinen Servicefall aufrufen, mir aber keine weiteren Details nennen oder mich mit dem Mitarbeiter verbinden der mich ursprünglich angerufen hat. Mein Anruf hat 4 Minuten und 38 Sekunden gedauert, ein weiterer Rückruf vom Service soll aber zu einem unbekannten Zeitpunkt erfolgen.
Ein Software Techniker, kein Service Mitarbeiter, hat mich ein paar Tage später angerufen und mir den Tipp mit der „statischen Darstellung / Version“ gegeben. Das Problem war damit behoben, ich hatte mich dann noch per Kontaktformular mit der Vorgangsnummer bei dem Herrn bedankt, ich hoffe die e–mail wurde weiter geleitet.

Kundenbefragung

Im Juni 2011 gab es im Internet eine Kundenbefragung, die war auf mehreren Seiten freiwillig auszufüllen, hier eine Übersicht.

– Nutzt man den E–POSTBRIEF als Privat oder Geschäftskunde? Mit den Antwortmöglichkeiten Privat, Geschäftlich und Weiß nicht.
– Seit wann ist man freigeschaltet?
– Wie zufrieden ist man mit dem E–POSTBRIEF? Skala 1 bis 10.
– Würde man den E–POSTBRIEF an Freunde, Bekannte, Kollegen oder Geschäftspartner weiterempfehlen? Skala 1 bis 10.
– Wird man den E–POSTBRIEF in Zukunft nutzen? Würde man andere und neue Produkte vom E–POSTBRIEF nutzen? Die Deutsche Post kümmert sich um E–POSTBRIEF Kunden? Skala 1 bis 10.
– Wie beurteilt man das Preis Leistungs Verhältnis? Skala 1 bis 10.
– Wie viele Sendungen hat man als Privatkunde bereits versendet oder empfangen? E–POSTBRIEF empfangen? E–POSTBRIEF an eine E–POSTBRIEF Adresse gesendet? E–POSTBRIEF an eine Postanschrift gesendet? E–POSTBRIEF als elektronisches Einschreiben versendet? E–POSTBRIEF als Einschreiben mit klassischer Zustellung versendet?
– Was hält einen davon ab den E–POSTBRIEF für den Versand von Briefen zu nutzen? Hier gibt es 15 Antwortmöglichkeiten die auch mehrfach ausgewählt werden können und ein Feld mit einer freien Eingabemöglichkeit.
– Ob man schon einmal einen E–POSTBRIEF erhalten hat?
– Ob man männlich oder weiblich ist?
– Altersgruppe
– In welchem Bundesland man seinen Hauptwohnsitz hat
– Ob man Mitarbeiter oder Angestellter bei der Deutschen Post ist? Mit den Antwortmöglichkeiten JA, NEIN und Weiß nicht.

Die Umfrage war übersichtlich und auch recht schnell auszufüllen, ich hoffe meine Angaben sind hilfreich und bei der Verbesserungs des Angebotes nützlich. Ich werde den E–POSTBRIEF in Zukunft nur weiterhin für Telefaxversand und Empfang nutzen. Die Online Umfrage wurde von ServiceBarometer AG durchgeführt.
http://www.servicebarometer.com

Aktion 2012

E–POSTBRIEF, Aktionsbogen mit 4 Postkarten RückseiteE–POSTBRIEF, Aktionsbogen mit 4 Postkarten
Aktionsbogen mit 4 Postkarten RückseiteAktionsbogen mit 4 Postkarten

Im Dezember 2012 gab es eine auf den ersten Blick tolle Werbeaktion, es wurden 8 Postkarten zugeschickt, diese sollte man an Unternehmen und Geschäftspartnern weitersenden. Das sollte man wirklich nur machen wenn man seine bisherige e–mail Adresse aufgeben möchte und nur noch kostenpflichtige e–mail unter der epost.de Adresse empfangen möchte. Wenn man sich im Internet noch kurz mit der eigenen ePostbrief Adresse angemeldet hat gab es noch eine Gewinnchance auf ein GIANT Roam XR Hybrid E–Bike, ein Samsung Galaxy S III oder ein iPad mini, immerhin Preis im Gesamtwert von 13000,– €. Ich habe nur eine der Postkarten abgeschickt, immerhin portofrei.

Kontakt

Telefon +49 228 92399329 zum Ortsnetztarif Montag bis Sonntag 9:00 bis 20:00

Adresse

Deutsche Post AG
Kundenservice E–POSTBRIEF
Postfach 10 09 51
33509 Bielefeld
Deutschland

Internet

http://www.epost.de

Fazit

Der Dienst ist nicht nutzbar, so einfach ist mein Fazit! Unglaublich wenn man bedenkt wieviel Geld in so ein System investiert wurde. Ich werde dieses System wohl nicht mehr nutzen, da ich ja noch nicht einmal mehr passiv e–mails empfangen kann! Die an sich schöne Funktion doch mal einen Brief an einen Hausbriefkasten zu schicken, sollte jemand keine e–mail Adresse haben, kann ich ja nicht nutzen, da ich kein Guthaben aufladen kann. Die Registrierung scheint mir unter diesen Umständen nicht empfehlenswert zu sein, auch wenn man ja auch kein finanzielles Risiko eingeht. Mich hat der „Spaß“ aber durch die fehlgeschlagende Aufladung 1,– € gekostet! Die kostenlose Telefaxfunktion ist trotz der Probleme absolut empfehlenswert und mich verwundert es das die kaum beworben wird, ein echter Geheimtipp.