Stadt

San Francisco, Kalifornien

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San Francisco + europäisches Flair, modern, viele Sehenswürdigkeiten, Wetter im Sommer, kein Mietwagen nötig, öffentlicher Nahverkehr
– Wetter im Winter, teure Hotels, viele Bettler

Die Stadt San Francisco im Staat Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika hat ein besonderes Flair, man kann fast meinen wieder in Europa zu sein. Die Lage ist eigenartig, da es eine Halbinsel ist und somit von drei Seiten mit Wasser umgeben ist. Die Stadtteile sind sehr unterschiedlich und klar gegliedert. Hier findet man z.B. ein China Town Viertel welches wirklich kompakt ist und man auch meinen könnte das man in Hong Kong wäre. Die Stadt ist wirklich eine Reise wert, ich hoffe meine Tipps und Hinweise vom Mai 2010 sind interessant, wie immer alles der Reihe nach.

Lage

San Francisco liegt im Norden von Kalifornien in den Vereinigte Staaten von Amerika. Der Staat Kalifornien liegt im Westen der USA direkt am pazifischen Ozean. Im Norden grenzt er an Oregon, östlich an Nevada und Arizona und im Süden an Mexico.

Anreise

Am einfachsten mit dem Flugzeug, eine bequeme Non Stop Verbindung ab Deutschland gibt es leider nicht. Ich bin mit Virgin America aus Las Vegas, Nevada angereist und mit Jet Blue nach Long Beach, Kalifornien wieder abgeflogen. Es gibt einen kleinen aber feinen Duty Free Bereich, der aber kaum zum Einkauf einlädt da die Preise hoch sind und eine Stange Marlboro z.B. 39,– US Dollar kostet. Der Flughafen von San Francisco ist sehr groß und so nimmt man erst den AirTran vom Terminal zur BART Station. Der Monorail vom Flughafen ist natürlich kostenlos. In der BART Station gibt es ein One Way Ticket am Automaten für 8,10 US Dollar, bezahlen kann man bequem mit der Kreditkarte. Der Zug fuhr am Abend um 20:05 und kam um 20:35 an der Station Montgomery Street an. Am Tage fahren die Züge alle 15 Minuten in nur 30 Minuten bis ins Zentrum. Mehr Informationen zum Flughafen findet man direkt auf der Internetseite vom Airport.
http://www.flysfo.com
http://www.bart.gov

Einreise

Als Deutscher braucht man einen maschinenlesbaren Reisepass. Die Einreisebestimmungen ändern sich immer und sind sehr komplex. Ich kann hier nur über meine Einreise im Februar 2008 berichten. Die Fluggesellschaft übermittlelt Daten an die US Behörde über das „Advance Passenger Information System“. Neben den Passdaten sind folgende Angaben erforderlich: Land des Hauptwohnsitzes/Country of Residence, Vollständige erste Adresse während des USA Aufenthalts mit Hausnummer, Straße, Stadt, Provinz und Postleitzahl. Die Koffer dürfen auf keinen Fall abgeschlossen werden! Meine Einreise fand direkt in Detroit statt. Noch im Flugzeug wurden 2 Formulare verteilt, ein I–94 W Nonimmigrant Visa Waiver und ein Customs Declaration, die werden beide benötigt. Am Schalter gibt man die mit dem Reisepass ab, danach wurden meine Fingerabdrücke an einem Leseautomaten genommen, erst 4 Finger rechts, dann Daumen rechts, 4 Finger links und Daumen rechts. Ein Bild vom Gesicht / Auge wurde ebenfalls gemacht. Zusätzlich musste man noch einige Fragen mündlich beantworten, z.B. ob man allein reist, ob man in den USA jemanden trifft, wie lange der Aufenthalt sein soll, wieviel Bargeld man dabei hat. Das ganze hat gut 5 Minuten gedauert, danach gab es einen Stempel im Reisepass der 3 Monate Aufenthalt in dem Land erlaubt. Die Koffer wurden auch hier in Empfang genommen und wurden erneut gescannt und zum Weiterflug nach Miami aufgegeben. Die Einreise in Detroit ging insgesamt recht schnell, da nur ein paar Ausländer in der nwa Maschine waren, nach eine halben Stunde war alles erledigt. Mehr Informationen zur Einreise:
http://german.germany.usembassy.gov

ESTA

Seit 2009 muss man sich vor der Einreise im Internet anmelden. Das geht beim Electronic System for travel authorization in wenigen Schritten und sogar in deutscher Sprache. Auf der ersten Seite muss man die üblichen Daten wie Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Reisepassnummer und Gültigkeitsdaten eingeben. Außerdem noch Fragen zur Einreise und Sicherheitsfragen zur Person beantworten. Auf der folgenden Seite werden alle Daten zusammengefasst und müssen mit der Reisepassnummer und einem vorgegebenen Text, der erneut eingegeben werden muss, bestätigt werden. Auf der nächsten Seite erhält man die Genehmigung mit einer 16 stelligen Antragsnummer und der Möglichkeit die Genehmigung auszudrucken. Sie ist für 2 Jahre gültig und man kann Änderungen selber im Internet vornehmen. Die Antragsnummer darf natürlich nicht verloren gehen. Der ganze Vorgang dauert gut eine halbe Stunde. Bei erneutem Einloggen werden die Antragnummer, Reisepassnummer und Geburtsdaten benötigt. Ich hatte dies genutzt um das gebuchte Hotel nachträglich einzutragen.
30 Tage bevor die Genehmigung abläuft bekommt man eine e–mail mit der Warnung und den Hinweis einen neuen Antrag im Internet auszufüllen wenn man wieder in die USA einreisen möchte. Die Gebühr beträgt seit September 2010 4,– US Dollar für den Antrag und 10,– US Dollar wenn die Erlaubnis erteilt wird. Die Einreisegebühr beträgt dann gesamt 14,– US Dollar. Meine alte Genehmigung kann ich nicht kostenlos verlängern, sie wird dann am 07/01/2011 verfallen.
https://esta.cbp.dhs.gov

Währung

US Dollar für 1 € gab es circa 1,30 US Dollar (Stand 2010). 1 US Dollar sind demnach 0,77 €. Bargeld kann man am Geldautomaten, teilweise sogar kostenlos holen, ich habe mich vorher im Internet nach der Partner Bank von der Deutschen Bank erkundigt. Im Mutterland der Kreditkarten braucht man aber nur wenig Bargeld, am einfachsten zahlt man mit der gebührenfreien Mastercard von der Advanzia Bank, selbstverständlich werden auch andere Karten akzeptiert. Man sollte beachteten das es einen Aufschlag für den außer EU Einsatz gibt. Die Advanzia Bank berechnet 0 % !

Sprache

Englisch

Hotel

Grant Plaza Hotel, San Francisco, Kalifornien, USA, AußenansichtDie Hotels sind sehr teuer, es gibt auch keine günstigen Motels wie sonst in den USA üblich. Das Grant Plaza Hotel, nicht Grand Plaza, liegt direkt am Eingang von China Town und somit im „Zentrum“ von der Stadt. Das Hotel habe ich von Hotwire zugeteilt bekommen, mir war bei der Buchung nur klar, das es ein 2 Sterne Hotel in dieser Gegend werden wird. Im Mai 2010 habe ich drei Nächte in diesem Hotel verbracht, durch den kurzen Aufenthalt konnte ich ein paar Eindrücke sammeln, dies nun der Reihe nach. Hier der komplette Grant Plaza Hotel Bericht.

Sehenswürdigkeiten

Die Stadt hat einige historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, die beiden Wahrzeichen Golden Gate Bridge und Cable Cars werden wohzl jedem sofort in den Sinn kommen. Es gibt aber noch einiges mehr zu entdecken, hier meine persönlichen Empfehlungen und Tipps.

City Hall / Rathaus

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, City Hall / Rathaus
City Hall / Rathaus

In Europa waren Rathäuser in den letzten Jahrhunderten immer der Stolz der jeweiligen Stadt, so auch hier! Man findet nur etwas nördlich der Market Street an der Polk / Mc Allister Street ein sehr großes Gebäude im französischen Baraockstil vor. Es gibt kostenlose Führungen von Montag bis Freitag um 10:00, 12:00 und 14:00. Wenn man außerhalb der Zeit kommt kann man sich nach der Sicherheitskontrolle im Inneren der Eingangshalle umsehen und die Kuppel von innen und die großen Treppen dort bewundern. Das Gebäude macht einen absolut neuen Eindruck, eine wirkliche Sehenswürdigkeit auch wenn es in Reiseführer nicht so dargestellt wird.

Cable Cars

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Cable Car Antriebsraum
Cable Car Antriebsraum

Das Cable Car Museum ist eigentlich kein Museum sondern eher eine offene Betriebsbesichtigung. Hier ist der Antriebsraum aller Cable Car Linien der Stadt. Man erhält hier einen Einblick wie diese Bahn funktioniert, eine gute halbe Stunde reicht dafür aus. Das System ist einfach, genial und optimal für die örtlichen Verhältnisse mit den extremen Steigungen. Die Höchstgeschwindigkeit der Bahn beträgt 15 km/h, sie hat natürlich keinen eigenen Motor. Um zu fahren wird das Kabel aufgegriffen und langsam eine Verbindung hergestellt. Die Bahn funktioniert seit 1873, hier erfährt man wirklich alles über dieses Nahverkehrssystem. Die Ausstellung ist von 10:00 bis 18:00 geöffnet, der Eintritt ist kostenlos. Die Fahrt mit einem Cable Car ist teuer, eine Fahrt kostet 5,– US Dollar, eine Tageskarte 13,– US Dollar
http://www.cablecarmuseum.org

Alcatraz

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Alcatraz
Alcatraz

Der Besuch der Insel beginnt mit dem Ticketkauf im Internet oder am Pier 31 vor Ort. Ich habe mir das Ticket vor Ort gekauft und die Wartezeit auf die Fähre mit einem Bummel über die anderen Piers vertrieben. Die Karte kann man mit Kreditkarte bezahlen und ist an den Namen gebunden, ein Weiterverkauf wird so verhindert. Die Wartezeit betrug bei meinem Besuch 2 Stunden, die Überfahrt dauert dann nur 15 Minuten. Der „Felsen“ macht von Anfang an einen tollen Eindruck, hier wurde die Anlage sehr gut erhalten und die Atmosphäre ist einmalig. Man kann die selbstgeführte Tour mit einer Videovorführung beginnen. Es gibt einen Audioguide, der einen Informationen zu den einzelnen Stationen gibt. Echte Abzocke war das freiwillige Foto vor dem Boarding noch am Pier für 22,– US Dollar! Jeder der eine Kamera hat kann doch selber fotografieren... Der Preis für die Überfahrt und Eintritt war mit 26,– US Dollar auch recht teuer. Der Besuch ist aber Pflicht und ich kann ihn auch sehr empfehlen, ich habe zwei Stunden auf der Insel verbracht und war begeistert!
http://www.alcatrazcruises.com

Fisherman’s Wharf

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Fisherman’s Wharf, hier Pier 39
Fisherman’s Wharf, hier Pier 39

Der gesamte Hafenbereich ist sehr sehenswert, die alten Häuser wurden restauriert und es gibt eine Unmenge an Restaurants, Bars, Souveniershops u.s.w. Die Piers sind durchnummeriert und es gibt Überraschungen wie Pier 43 mit einer nicht mehr betriebenen Eisenbahnverladestation. Hier sind noch die Schienen und ein Gebäude zu sehen, wo die Verbindung zur Fähre hergestellt wurde. Am Pier 45 kann man das U Boot USS Pampanito und das Transportschiff SS Jeremia O’Brien aus dem zweiten Weltkrieg besuchen. Die Preise fand ich mit jeweils 10,– US Dollar recht hoch, mit Coupon geht es für faire 8,– US Dollar. An diesem Pier gab es auch eine kostenlose Ausstellung die sich Musée Méchanique nannte und viele historische Spielautomaten zeigte.
http://www.fishermanswharf.org

San Francisco Maritime National Historical Park

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, San Francisco Maritime National Historical Park
San Francisco Maritime National Historical Park

Ein weiteres Highlight am Hafen war der Marine Park mit interessanten Informationen zur lokalen Schifffahrt. An Land gab es auch einfache Dinge wie alte Seilwinden mit Übersetzungen durch Rollen, die 1:1, 2:1 oder 4:1 die Kraft übertragen. Man konnte es selber ausprobieren, simpel aber lehrreich. Mein Respkt immer vor der Leistung damals Waren auf Schiffen zu verladen, kein Vergleich zu heute. Die Schiffe waren alle in einem gut restaurierten Zhustand und das Highlight war die Fähre mit einer Auto / LKW Ausstellung. Das Museum war zu meinem Besuch kostenlos, ob es eine zeitlich begrenzte Aktion war kann ich nicht sagen, mit gefiel es so gut das ich gerne freiwillig gespendet habe.

Aquarium Of The Bay

Am Hafen befindet sich auch das Aquarium of the Bay, ich habe es nicht besichtigt da ich schon einige Anlagen dieser Art gesehen habe. Es soll circa 23000 Wassertiere dort geben, die alle aus der Bay Aera stammen sollen. Ein Highlight wird der circa 100 Meter lange Glastunnel sein. Man findet die Anlage am Pier 39.
http://www.aquariumofthebay.com

Fort Mason Historic District

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Fort Mason Historic District
Fort Mason Historic District

Dieser ehemalige Armee Stützpunkt wurde 1797 von den Spaniern gegründet, es gibt hier nicht wirklich spektakuläres zu sehen aber er bietet einen schönen Ausblick auf die Bay und liegt auf dem Weg vom Hafen zur Golden Gate Bridge. Die Entfernung zur Brücke beträgt noch knapp 5 Kilometer.

Golden Gate Bridge

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Golden Gate Bridge
Golden Gate Bridge

Das Wahrzeichen der Stadt, die Golden Gate Bridge, ist wirklich beeindruckend. Ich habe mich ihr zu Fuß aus der Stadt genähert, es war ein längerer aber sehr schöner Spaziergang, unglaublich an dem Tag waren es laut Schrittmesser 20 Kilometer. Empfehlenswerter wäre es aber die Tour mit einem Fahrrad zu machen, die Strecke ist mit Radwegen gut ausgebaut. Die Brücke erreicht man als Fußgänger durch einen kleinen Park und wie man sich vorstellen kann ist die Aussicht von hier oben sehr schön. Es gibt für Fußgänger keine Gebühren, Autofahrer zahlen Richtung Norden nichts, nur Richtung Süden wird der Wegezoll fällig. Die Brücke ist für Fußgänger und Radfahrer von 5:00 bis 21:00 geöffnet. Auf der Website findet man aktuelle Informationen.
http://www.goldengate.org
http://www.goldengatebridge.org

Skyline mit Transamerica Pyramid

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Skyline mit Transamerica Pyramid
Skyline mit Transamerica Pyramid

Die Skyline von der Stadt bietet einen schönen Kontrast von historischen Gebäuden und modernen Hochhäusern. Erwähnenswert ist die Transamerica Pyramid, die mit einer Höhe von 260 Metern im Jahr 1972 zu den fünf höchsten Gebäuden weltweit gehörte.
http://thepyramidcenter.com

Chinatown

Das Viertel der chinesischen Einwanderer liegt im Zentrum der Stadt grob gesagt nördlich der Market Street bis zur Broadway Street. Besonders schön ist die Grant Avenue wo sich auch am Eingang Bush Street ein Pagoden Tor findet. Es gibt hier nur chinesische Geschäfte, Restaurants, Banken u.s.w. Es macht einen authentischen Eindruck, man kann hier durch die parallel verlaufenden Straßen ein paar Stunden spazieren gehen.
http://www.sanfranciscochinatown.com

Lombard Street

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Lombard Street
Lombard Street

Eine der berühmtesten Straßen weltweit dürfte die Lombard Street sein. Sie windet sich vom Berg der Hyde Street runter zur Leavenworth Street. Es gibt auf der kurzen Strecke 8 Haarnadelkurven. Man kann mit dem Cable Car auf der Hyde Street das obere Ende der Straße erreichen und zu Fuß heruntergehen. Wie steil die Straße ist sieht man auf dem Bild unten, das ist eine Parallestraße wo auf die Steigung keine Rücksicht geworden wurde. Man hat von hier aus auch einen schönen Ausblick auf die Stadt, bis zum Coit Tower.

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Parallelstraße der Lombard Street
Parallelstraße der Lombard Street

Coit Tower

Dieser Aussichtsturm befindet sich im North Beach Viertel auf dem Telegraph Hill und bietet einen schönen Aussichtspunkt auf die Stadt. Ich habe es leider aus zeitlichen Gründen nicht mehr geschafft. Geöffnet ist täglich von 10:00 bis 17:00, der Eintritt ist frei nur wer den Aufzug nutzen möchte muss 4,50 US Dollar Eintritt zahlen.

Castro District

Dieser Bereich der Stadt befindet sich im Süden fast am Ende der Market Street, die Fahrt mit eine der alten Straßenbahnen dorthin ist sehr schön. Es gibt viele kleine Shops und Bars, besonders in der 16th Street, Valencia und Mission Street.

Tourismusbüro

Visitor Information Services
900 Market Street
Lower Level of Hallidie Plaza
geöffnet Montag bis Freitags von 9:00 bis 17:00 und Samstag bis Sonntag 9:00 bis 15:00

Shopping

In Chinatown gibt es eine Menge an Billigprodukten und T–Shirts für 1,99 US Dollar! Das normale Shopping Gebiet ist um die Markt Street angesiedelt. Hier findet man die üblichen Warenhausketten der USA. Die vielleicht schönste Shopping Mall ist das Westfiled Center, nach einem Spaziergang durch diese große und schöne Mall kann man sich in der obersten Etage unter einem Dome ausruhen. Dort war eine schöne Atmosphäre mit bequemen Sitzgelegenheiten. Ich hatte Glück und es waren ein paar junge Leute da, die mit Gitarre wirklich gut gesungen haben. Wirklich schön das hier kein Security Mitarbeiter kam und die Leute verscheuchte!
http://westfield.com/sanfrancisco/

Nachtleben

Im Süden der Stadt gibt es in den Viertel Castro und Mission viele Bars. Auch in North Beach und South of Market gibt es mehrere Bars. Einen besonderen Tipp habe ich leider nicht.

Tageszeitung

Die einfachste Möglichkeit um zu erfahren was aktuell in der Stadt los ist die Tageszeitung zu kaufen. Eine große Tageszeitung ist der San Francisco Chronicle.
http://www.sfgate.com

Essen

Hier gibt es alles von Fast Food bis Edel Restaurants. Die „Crab season“ geht von Mitte November bis Juni, wer also an kalorienrichen Meeresgetier Interesse hat findet zu dem Zeitraum hoffentlich fangfrische Ware. Das Preisniveau liegt vielleicht etwas höher als in Deutschland, ich war abends bei einem Thailänder und hatte Pad Thai Gkai für 9,– US Dollar.

Taxi

Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut, man kann sich ein Taxi sparen.

Straßenbahn, U Bahn, Bus

San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Straßenbahn
Straßenbahn

Die öffentlichen Verkehrsmittel vom SFMTA, steht für San Francisco Municipal Transportation Agency, sind sehr gut und einfach zu nutzen. Sehr schön ist die alte Straßenbahn die z.B. am Hafen oder auch entlang der Market Street verkehrt. Ich bin damit bis in den Süden zum Stadtviertel Castro gefahren. Eine schöne „Stadtrundfahrt“. Eine Fahrt mit dem Bus 28 habe ich von der Golden Gate Bridge aus gemacht, ein Ticket konnte man gegen Bargeld 2,– US Dollar beim Fahrer kaufen. Wer öfters fahren möchte kann sich eine Tages, 3 Tages oder Wochenkarte kaufen, die gibt es z.B. bei den Visitor Information Center. Es wird sich aber nur selten lohnen. Es gibt außerdem noch eine U Bahn, die man z.B. zum Flughafen nimmt.
http://www.sfmta.com

Fahrradverleih

Die Stadt eignet sich trotz der Steigungen zur Erkundung mit einem Fahrrad. Es gibt sehr viele Vermieter von Mountain Bikes, die für die Strecken geeignet sein dürften.
http://www.blazingsaddles.com

Mietwagen

Ein Mietwagen ist nicht ratsam, da es keinen kostenlosen Parkraum in der Stadt gibt.

Wetter

Das Wetter ist eigentlich immer kühl und im Sommer wird es neblig. Die beste Reisezeit sind die Sommermonate. In den Wintermonaten ist es kalt und ungemütlich.

Umwelt

Die Stadt ist sauber und gepflegt. Es gibt auch ein paar Grünflächen.

Mobiltelefon: cricket wireless

cricket wireless prepaid Mobiltelefon, Vereinigte Staaten von Amerika, Samsung SCH–R100Dieses prepaid Mobiltelefon Paket ist ideal wenn man im USA Urlaub gerne weltweit SMS verschicken und e–mails im Internet abrufen möchte, in den Vereinigten Staaten ist das bei prepaid Karten absolut keine Selbstverständlichkeit. Ich hatte es mir im April 2010 vor Ort gekauft und nur gut zwei Tage lang genutzt. Die Tagesflatrate lohnt sich wirklich nur für Vieltelefonierer oder SMS Versender. Die Erfahrungen und Tipps zu dem Anbieter hier nun übersichtlich der Reihe nach, hier der komplette cricket wireless Bericht.

Mobiltelefon: net10

net10 prepaid Mobiltelefon, Vereinigte Staaten von Amerika, LG 300 GDieses prepaid Mobiltelefon Paket ist ideal wenn man in den USA Urlaub macht. Ich hatte es mir im April 2010 vor Ort gekauft und gut zwei Wochen lang genutzt. Man hat gleich mehrere Vorteile: keine Roaming Kosten, eine US Telefonnummer die günstig angerufen werden kann und keine Überraschung bei den Kosten. Die Erfahrungen und Tipps zu dem Anbieter hier nun übersichtlich der Reihe nach, hier der komplette net10 Bericht.

international Telefonieren

Am einfachsten eine prepaid Karte bei 7 eleven kaufen, mit der man vom Münzfernsprecher aus nach Deutschland telefonieren. Ein Anruf kostet aber 1,– US Dollar und jede Minute 8,4 US Cent. Aus einer 5,– US Dollar Karte wurden so nur 2 Gespräche nach Deutschand einmal 45 Minuten und einmal 29 Minuten.

Internet Cafés

Es gibt kaum Internet Cafés in der Stadt, mein Tipp ist die Library gegenüber von der City Hall. Es gab da mehrere Internet PCs die man kostenlos nutzen konnte. Es war auch möglich einen Boarding Pass für meinen Flug nach Long Beach auszudrucken.

Radio

Die Stadt hat einige lokale Radio Sender, die man z.B. beim Spaziergang durch die City mit dem Mobiltelefon empfangen kann, hier nur ein paar bekannte:
92,7 FM rev 92.7 The Revolution http://www.927rev.com
94,9 FM WiLD 94.9 http://www.wild949.com
97,3 FM Alice http://radioalice.radio.com
99,7 FM movin 99.7 all the hits http://movin997.radio.com
102,9 FM KBLX the quiet storm http://www.kblx.com

Sicherheit

Relativ sicher! Wer sich an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen hält sollte keine Probleme haben. Im Notfall 911 anrufen.

Preise allgemein

Die Preise sind dank dem US Dollar Kurs recht günstig. In den USA gibt es für vieles Coupons die Rabatt auf Eintritt bieten. In Hotels findet man solche Hefte mit den Coupons und aktuellen Hinweisen. Der Bay City Guide hat mir besonders gut gefallen.
http://www.baycityguide.com

Internet

http://www.onlyinsanfrancisco.com
http://www.visitcalifornia.de

Reiseführer

Ich hatte mir den Kalifornien Reiseführer vom National Geographic ISBN 978–3–8297–3228–4 in Berlin als Restpostenausgabe für 2,– € gekauft. Der Reiseführer bietet auf 208 Seiten nützliche Informationen und Karten zu den großen Städten des Staates und anderen Sehenswürdigkeiten. Das Format ist mit 12 cm mal 21 cm praktisch. Die ungewöhnliche Buchbindung mit Spiralen ist im harten Einsatz unterweg sehr gut, keine Seiten die rausreißen. Eine weitere gute Quelle im Internet sind Reiseführer von Frommer’s.
http://www.frommers.com

Fazit

Die Stadt ist wirklich sehr sehenswert und unterscheidet sich sehr von anderen amerikanischen Städten. Die europäische Prägung ist hier überall zu sehen, ich war mit meiner Zeitplanung mit 3 Tagen Aufenthalt ganz zufrieden, wenn man mehr sehen will kann man hier aber auch gut eine Woche verbringen. Die Hotelkosten sind leider genauso hoch wie man sie von Europa her kennt, trotzdem ein Besuch lohnt sich!