Chimay

Grand Prix des Frontières

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Grand Prix des Frontières, Chimay, Belgien
+ offizielle Website auf Englisch, sehr lange Geschichte, frei zugänglich
– keine Informationen auf Deutsch

Die Rennstrecke „Grand Prix des Frontières“ wurde 1926 von Jules Buisseret in der Nähe von Chimay eingerichtet. Die 10,7 Kilometer lange Rennstrecke verlief über normale Straßen und durch mehrere Dörfer. Es gab hier Formel 1, 2 und 3 Rennen die dann 1972 aus Sicherheitsgründen eingestellt wurden. Heute werden auf dem Circuit de Chimay noch kleine Rennen oder Treffen von Oldtimer veranstaltet. Ich hatte Ende Mai 2026 per Zufall einen Teil der Strecke befahren und hoffe die Tipps und Hinweise dazu sind hilfreich.

Informationen

Die offizielle Website vom Circuit de Chimay ist auf Französich und Englisch verfügbar. Der Internetauftritt wurde modern und übersichtlich gestaltet, es finden sich auf der Startseite alle Veranstaltungen des Jahres. Es gibt alle Informationen zur Anreise, Eintrittskarten, Geschichte und Unterkünften.

Die Wikipedia Seite ist sehr knapp, listet aber alle großen Rennen mit den Gewinnern auf.
https://en.wikipedia.org/wiki/Grand_Prix_des_Frontières

Lage

Grand Prix des Frontières, Rennleitung, N-594, Rue du Grand Prix des Frontières, 6460 Chimay, Belgien
Grand Prix des Frontières, Rennleitung, N-594, Rue du Grand Prix des Frontières, 6460 Chimay, Belgien

Der Ort Chimay befindet sich in der Provinz Namur in den Ardennen, es ist ein bewaldetes und sehr zerklüftetes Gebiet mit vielen kleinen Bergen und Schluchten. Die Rennstrecke geht über öffentlichen Straßen die frei zugänglich sind. Die N-594 ist in diesem Abschnitt die Rue du Grand Prix des Frontières und als Landstraße zu befahren. Der Turm der Rennleitung befindet sich in der Nähe der Kreuzung zur N-53 der Chaussés de Mons. Die Open Street Map zeigt den Ort mit den Details wie dem „Tour de controle du Circuit de Chimay“ an.
https://www.openstreetmap.org

Anreise mit dem Mietwagen

Die Anreise mit dem Mietwagen ist denkbar einfach, es reicht den Ort 6460 Chimay, Belgien in das Navigationsgerät einzugeben.

Preis

0,00 €, kostenlos.

Öffnungszeiten

Die Strecke ist außerhalb der Veranstaltungen frei zugänglich, Öffnungszeiten sind nicht zu beachten.

Geschichte

Die Rennstrecke von Chimay wurde 1926 von Jules Buisseret ins Leben gerufen, sie gehört zu den ersten in Europa und es handelte sich wie damals üblich um abgesperrte Straßen. Die Rennen zu Beginn standen Amateuren offen, es entwickelte sich ständig weiter. Es gab Motorrad und Autorennen der verschiedenen Kategorien. Die Bekanntheit der Rennstrecke erhöhte sich mit Fahrern wie Jacky Ickx, Emerson Fittipaldi, Niki Laura oder Clay Regazzoni. Das letzte Formel 3 Rennen fand 1972 statt, danach wurden die Straßenrennen wegen strenger werdenden Sicherheitsvorschriften eingestellt.

Strecke

Der Kurs führte durch mehrere Dörfer und war 10,7 km lang, später wurde er auf 10,4 km verkürzt. Die öffentlichen Straßen haben natürlich keine Auslaufzonen wie man es von modernen Rennstrecken kennt. Eine Grafik vom Streckenverlauf findet man auf der Website vom Circuit de Chimay.

Rundenrekord

Der Rundenrekord wurde von Yvo Grauls mit einem Chevrolet Camaro am 21. Mai 1972 aufgestellt, 3 Minuten, 12 Sekunden und 6 Hundertstelsekunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 195,327 km/h.

Aktuelle Rennen und Treffen

Die Strecke wird heute noch mehrmals im Jahr für kleine Rennen und Treffen genutzt, die Termine sind auf den Websites zu entnehmen.

Tourismusinformation

Espace Rogier
Rue de Noailles 6
6460 Chimay
Telefon +32 60 51 00 74
e–mail info@si-chimay.be
https://visitwallonia.de  https://visitchimay.be

Kontakt

Telefon +32 60 21 04 298
e–mail info@circuit.be

Adresse

Circuit de Chimay
Rue de Poteaupré 5
6464 Bourlers
Belgien

Internet

https://circuit.be

Fazit

Diese historische Rennstrecke mit mehr als 100 Jahren Geschichte ist sehenswert, wenn man das Glück hat sollte man eine der wenigen Veranstaltungen im Jahr mal besuchen. Die Atmosphäre ist sehr schön, auch das man heute immer noch mit dem eigenen Fahrzeug die „Rennstrecke“ unter Beachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung für öffentliche Straßen befahren kann ist ein Erlebnis.