München

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte

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Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte, München, Deutschland
+ moderne und würdige Gedenkstätte, einfache Anreise mit der U–Bahn
– keine Informationen vor Ort, taktlose Aktion eines Elektronikmarktes, politische Ausbeutung des Vorfalls, Polizei überfordert

Das Olympia Einkaufszentrum wurde im Juli 2016 Schauplatz für den Amoklauf eines Iraners der die deutsche Staatsangehörigkeit hatte. Der Mann tötete hier gezielt 9 Menschen und verletzte 30 weitere, die Polizei war mit der Situation völlig überfordert und konnte den Täter nicht stoppen. Ich hatte die Gedenkstätte im Juli 2018 besucht wo mir wegen einer Aktions des SATURN Elektronikmartes fast schlecht wurde, ich hoffe meine Tipps und Hinweise sind hilfreich.

Lage

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte, München, Deutschland
Olympia Einkaufszentrum in der Hanauer Straße 68, 80993 München

Das OEZ Olympia Einkaufszentrum befindet sich im Stadtteil Moosach in der Hanauer Straße 68, 80993 München in der Nähe vom Olympiapark. Die Gedenkstätte befindet sich direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite von dem auf den Bild sichtbaren Haupteingang. Es gibt in der Umgebung Wohngebäude, Bürokomplexe und weitere Geschäfte.
https://www.olympia-einkaufszentrum.de

Anreise Auto

Die Anreise mit dem Mietwagen ist sehr einfach, es reicht das Sonderziel Olympia Einkaufszentrum einzugeben. Ich hatte im Juli 2018 am Samstag Nachmittag in einer Seitenstraße kostenfrei parken können.

Anreise öffentliche Verkehrsmittel

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte, München, Deutschland, U–Bahn Station OEZ
U–Bahn Station OEZ

Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist zu empfehlen, die U–Bahn Linie U1, U3 oder U7 bis zur Station OEZ nehmen, die aktuellen Fahrpläne findet man auf MVV. Der Fußweg von der Station zum Einkaufszentrum dauert nur circa 2 Minuten.
https://www.mvv-muenchen.de

Amoklauf Gedenkstätte

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Amoklauf Gedenkstätte

Die Gedenkstätte wurde von der Künstlerin Elke Härtel modern und würdig gestaltet, ein 2,50 Meter hoher Ring aus Stahl ist teilweise im Erdboden verankert, durch die Neigung entsteht der Eindruck das der Ring schwebt und nicht befestigt ist. Die neun getöteten Menschen haben jeweils eine geformte Tafel mit Bild an dem Ring, ein Ginko Baum wurde in der Mitte vom Ring gepflanzt.

Opfer

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte, München, Deutschland, Erinnerung an alle Opfer des Amoklaufes vom 22.07.2016
Erinnerung an alle Opfer des Amoklaufes vom 22.07.2016

Den neun Todesopfern des Amoklaufes vom 22.07.2016 wird mit der Inschrift gedacht. Die 30 Verletzten wurden nicht erwähnt, da sie ja überlebten. Es gibt auch sonst keine weiteren Informationen, vermutlich ist das auch gut so denn die Sachlage ist nicht wirklich klar gewesen.

Amokläufer

Der Amokläufer David Ali Sonboly war ein 18 jähriger Iraner mit deutscher Staatsangehörigkeit, er konnte sich selbst hinrichten. Es gelang der Polizei nicht ihn zu stoppen und festzunehmen, es war leider nicht möglich die Beweggründe zu erfahren. Es ist anzunehmen das er wegen seines Migrationshintergrundes von Mitschülern gemobbt wurde und sich rächen wollte.

Kerzen und Grableuchten

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte, München, Deutschland, Kerzen und Grableuchten im Juli 2018
Kerzen und Grableuchten im Juli 2018

Die Angehörigen können an der Gedenkstätte Kerzen und Grableuchten aufstellen.

Elektronikmarkt

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte, München, Deutschland, SATURN München OEZ mit Sonderaktion im Juli 2018
SATURN München OEZ mit Sonderaktion im Juli 2018

Der Elektronikmarkt SATURN München OEZ befindet sich nur circa 30 Meter von der Gedenkstätte entfernt, es wurde hier am Samstag den 7.07.2018 eine Sonderaktion vor dem Gebäude veranstaltet. Ein professioneller „Hau den Lukas“ wie man ihn zum Beispiel bei miet event® ausleihen kann sollte Kunden anlocken, das Geräusch ähnelt von der Lautstärke wie auch vom Knall einem Schuss von einem Gewehr. Ich hatte den Mitarbeiter von dem Gerät darauf angesprochen, er bedankte sich für meinen Hinweis. Der Mann arbeitet dort nur, ich hatte deshalb nicht geantwortet und bin gegangen. Es ist rechtlich natürlich nichts daran auszusetzen so ein Gerät dort zu betreiben, ich empfinde es als respektlos den Opfer gegenüber.

München OEZ
Hanauer Straße 77
80993 München

https://www.saturn.de https://miet-event.de

Psychoterror durch Behörden

Die Polizei dramatisierte den Vorfall mit angeblich 3 Tätern, sperrte den Hauptbahnhof München und versetzte die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Es sollten angeblich weitere Anrufe bei der Polizei gegeben haben die über Schüsse in der Innenstadt berichteten. Es handelte sich dabei um Falschaussagen, ich hoffe es wird gegen die Personen ermittelt sonst entsteht wieder der Verdacht das hier nur etwas vorgetäucht wurde um den Einsatz von „paramilitärischen Einheiten“ wie der GSG 9 zu rechtfertigen. Nur einen Tag später wurde bekannt das sogar das Militär eingesetzt werden könnte, die Feldjäger der Bundeswehr standen bereit. Dieses Ereignis wird von Politikern wie Joachim Herrmann ausgenutzt um Grundgesetzänderungen herbeizuführen. Ich dachte immer es gäbe sehr gute Gründe das Militär nicht im Land gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Der CDU Politiker und Bundesinnenminister Thomas De Maizière, der durch erfundene Statistiken bekannt wurde forderte auch gleich wieder noch mehr Videoüberwachung und schärfere Waffengesetze. Eine Videoüberwachung dürfte Selbstmordattentäter kaum abschrecken, da sie nach dem Tod nicht mit einer Strafverfolgung der BRD Justiz zu befürchten haben.

Politische Ausbeutung der Ereignisse

Die Politik nutzt solche Ereignisse um das Polizeiaufgabengesetz (PAG) zu verschärfen und die Rechte der Bevölkerung einzuschränken. Das Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Bayerischen Staatlichen Polizei (Polizeiaufgabengesetz – PAG) ist im Internet einsehbar.
http://www.gesetze-bayern.de

Adresse

Olympia Einkaufszentrum, Amoklauf Gedenkstätte
Hanauer Straße 68
80993 München
Deutschland

Internet

https://www.muenchen.de

Fazit

Eine Situationsbeschreibung der Gesellschaft in der BRD wie sie besser nicht sein könnte, leider im traurigen Sinne.