Lissabon

Museu da Eletricidade

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Museu da Eletricidade, Lissabon, Portugal
+ perfekt restauriertes Kraftwerk, Informationen vor Ort, einfache Anreise mit der Tram oder Mietwagen, Öffnungszeiten, kostenlos, schöne und große Ausstellung, Experiemente zum Mitmachen
– keine Website mit englischer Sprachversion

Das Museu da Eletricidade befindet sich in einem alten Kraftwerk direkt am Fluss. Die Stromerzeugung wurde eingestellt und das historische Gebäude komplett saniert. Es gibt zusätzlich noch eine Galerie und das Museum der Elektrizität welches auch anschauliche Experiemente zum Mitmachen bietet. Ich hatte das interessante Gebäude im April 2015 besucht, hier ein paar Tipps und Hinweise zum Besuch.

Information

Im Internet findet man auf der offiziellen Website nur eine portugiesische Sprachversion. Die Informationen vor Ort sind auf Portugiesisch und Englisch, der Rundgang wird auf anschaulichen Tafeln beschrieben. Das Museum wurde 2006 eröffnet und macht einen extrem gepflegten Eindruck. Die Anfänge der Anlage reichen bis ins Jahr 1909 zurück, es wurde mit starken Verzögerungen durch den ersten und zweiten Weltkrieg immer erweitert bis 1975 die Produktion eingestellt wurde.

Buchung

Eine Buchung ist für den Besuch ist nicht erforderlich, es werden aber Führungen angeboten.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Montags, und an Feiertagen 1.Januar, 1.Mai und 25. Dezember ist geschlossen.

Preis

0,– €, kostenlos.

Lage

Museu da Eletricidade, Lissabon, Portugal, Außenansicht
Museu da Eletricidade, Außenansicht

Das Museum befindet sich in Sichtweite vom Padrão dos Descobrimentos direkt am Fluss. Die Anreise geht am einfachsten mit der Tram Carreira 15 oder mit dem Mietwagen, es gibt in der Umgebung kostenlose Parkplätze. Auf dem Bild sieht man das Heizkraftwerk, der Eingang befindet sich hinten rechts auf dem Bild.

Museu da Eletricidade, Lissabon, Portugal, Außenansicht mit Wasserrohren zum Fluss
Außenansicht mit Wasserrohren zum Fluss

Die Lage am Tejo machte Sinn, denn so konnte man die Kohle per Schiff anliefern. Die Rohre entnehmen Wasser aus dem Fluss um es im Heizkraftwerk zu Dampf umzuwandeln und damit die Generatoren anzutreiben. Das Prinzip der Stromerzeugung ist somit schon in einem Satz erklärt.

Generator

Museu da Eletricidade, Lissabon, Portugal, Generator
Generator

Der Generator von AEG wurde 1936 hier installiert, er hat eine Leistung von 17 640 kW. Die Abdeckung wurde hier entfernt damit man ins Innere hineinsehen kann.

Maschinenhalle

Museu da Eletricidade, Lissabon, Portugal, Maschinenhalle mit Rohren und Kabeln
Maschinenhalle mit Rohren und Kabeln

Die Maschinenhalle hat ein tolle Atmosphäre, Schalter und Anzeigen waren riesig. Der Fliesenboden und die massiven Rohre und Stahlkonstruktionen sehen fast aus wie neu.

Kohleofen

Museu da Eletricidade, Lissabon, Portugal, Kohleofen
Kohleofen

Der Ofen geht über mehrere Meter, das Wasser wurde hier mit der Verbrennung von Kohle erhitzt und zu Dampf umgewandelt. Eine Brennkammer war aufgeschnitten und begehbar, die Hitze die hier außerhalb, sprich in der Halle geherrscht hat kann man nicht einmal mehr erahnen. Geräusche, Luftfeuchtigkeit, Staub und Dreck sind natürlich auch verschwunden, es hängen Bilder von den Arbeitern an den Wänden damit man sich es etwas vorstellen kann.

Museum

Das Museum stellt bedeutene Entdecker der Elektrizität vor, gut das die Herren meist angenehme Namen hatte, nachdem dann einige elektrische Einheiten benannt wurden. Die kleinen Experiemente zum mitmachen richten sich wohl an Schulklassen, wenn man Zeit kann kann man hiermit länger beschäftigen. Eine Wärmebildkamera zeigt ganz einschaulich die Wärmeverlust vom eigenen Körper.

Kontakt

Telefon +351 21 002 81 90
Telefax +351 21 002 81 04
e–mail museudaeletricidade@edp.pt

Adresse

Museu da Eletricidade
Av. de Brasilia, Central Tejo
1300–598 Lisboa
Portugal

Internet

http://www.museudaelectricidade.pt/

Fazit

Das Museum hat mir sehr gut gefallen, ein Rundgang durch das historische Gebäude dauert gut eine Stunde. Wenn man noch mehr Interesse hat kann man noch wesentlich länger hier etwas entdecken. Die Beschilderung und der selbstgeführte Rundgang reichten völlig aus.