Berango |
Museo Memorial del Cinturón de Hierro |
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+ Eintritt kostenlos, Öffnungszeiten, Lage, Ausstellung, kostenlose Parkplätze, Wanderweg ausgeschildert – nur wenige Informationen auf Englisch, Website etwas unübersichtlich Das Museo Memorial del Cinturón de Hierro in Berango informiert über den „eisernen Gürtel“ der 1936 im spanischen Bürgerkrieg um die Stadt Bilbao errichtet wurde. Die 80 Kilometer langen Verteidigungsstellungen mit kleinen Bunkern sollten die italienischen und spanischen Truppen von Franco aufhalten, sie hielten der Übermacht aber auch wegen Luftangriffe deutscher Flugzeuge nicht stand. Ich hatte das Museum und einige der Bunker im Oktober 2026 besucht und hoffe die Tipps und Hinweise sind übersichtlich und hilfreich. InformationDie Website vom Musuem ist nur auf Baskisch und Spanisch verfügbar, es gibt nur wenige Informationen und man bekommt keinen wirklichen Eindruck was einem vor Ort erwartet. Es ist möglich diverse PDF Dateien herunterzuladen, die enthalten aber oft veraltete Termine, letztlich verwirrt es ein wenig. Die Öffnungszeiten sind zum Beispiel unter „CONTACTO“ versteckt, das das Museum kostenlos zu besuchen ist erfährt man nicht.Lage![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango Außenansicht Avenida de Simón Otxandategi 64, 48640 Berango Der Ort Berangeo befindet sich nördlich von Bilbao in der Nähe der Küste, das Museum liegt in einem schönen Wohngebiet und ist auf der Open Street Map zusammen mit dem „Berangoko Kultur Etxea“ als Sonderziel eingetragen. Der Kirchturm der „Guzmango Santo Domingo Parrokia“ ist schon von weitem zu sehen. Die Karte zeigt den Ort mit vielen Details an. https://www.openstreetmap.org AnreiseDie Anreise geht am einfachsten mit dem Mietwagen oder Motorrad, das Navigationsgerät TomTom Go Classic Lite 2nd Generation hat das Sonderziel „Museo Memorial del Cinturón de Hierro“ mit der Anschrift „Avenida de Simón Otxandategi 64, 48640 Berango“ eingetragen. Es gibt in dem Wohngebiet kostenlose Parkplätze, ich konnte problemlos einen Stellplatz finden.Preis0,– €, kostenlosÖffnungszeiten![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, Ausstellungsraum Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag 12:00 – 14:00 Uhr und 17:00 Uhr – 20:00 Uhr, Samstag 11:00 – 13:00 Uhr und 17:00 Uhr – 19:00 Uhr, Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr, August und Feiertage geschlossen! Der Ausstellungsraum befindet sich im Erdgeschoss links, er ist frei zugänglich. Karte![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, Plan des „eisernen Gürtels“ Der Plan des „eisernen Gürtels“ zeigt die 80 Kilometer langen Verteidigungsstellungen rund um Bilbao. Die Brigaden von Navarra unter Franco hatte 12 000 Mann, 200 Kanonen oder Haubitzen und 110 Flugzeuge, die Armee von Euzkadi hatte 10 500 Mann, 20 Kanonen oder Haubitzen und 0 Flugzeuge. Die Übermacht ermöglichte einen Durchbruch auf der östlichen Seite am 12. Juni 1937. Bau![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, Geschichte und Bau der Befestigungsanlage Die Planung und der Bau startete im Sommer 1936, im Oktober 1936 wurde das Projekt von der lokalen Regierung vorangetrieben. Die Schützengräben und die kleinen Bunker wurden bis zum Frühjahr 1937 von 14 000 Männer und Frauen erbaut. Die kurze Zeit reichte nicht aus um wirklich wirkungsvolle Anlagen zu bauen. Bürgerkrieg![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, Gewehre und Soldaten Baskische Armee Die Baskische Armee wollte mit geringer Stärke die Demokratie und Freiheit verteidigen, die republikanische Seite im Bürgerkrieg bestand aus Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten und lieberlen Republikanern. Die Seite von Franco wurde von Konservativen, Monarchisten, Falangisten und Katholiken unterstützt. Das Ausland wie die Sowjetunion unterstützte die Republikanern, in der Ausstellung findet man auch Uniformen mit dem typischen roten Stern. Deutsche Unterstützung![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango Nachbildung Monolit für deutsche Flieger Die deutsche Unterstützung für Franco mit der Legion Condor mit vielen Luftangriffen war sehr erfolgreich. Eine Dornier Do 17 mit der Nummer 21-2 die zuvor Bilbao bombardierte stürzte am 18. April 1937 ab. Eine Nachbildung des Monolit für deutsche Flieger informiert darüber mit dem Text:„Hier starben am 18.4.37 den Fliegertod für ein Freies Spanien Hans Sobotka, Otto Hofmeister, Friedrich Müller 4. K / 88“ Die Maschine stürzte in der Nähe von Zaratamo gegen einen Berg. https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Do_17 Bücher![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, verschiedene Bücher über El Cinturón de Hierro Es gibt mehrere Bände von dem Buch El Cinturón de Hierro Ayer y Hoy kann man hier kaufen oder online bestellen. https://www.casadellibro.com/libro-el-cinturon-de-hierro-ayer-y-hoy/9788419469625/16446910 Verteidigungsstellungen![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, Areneburu Verteidigungsstellungen Das kostenlose Faltblatt welches man vor Ort erhält hat eine Karte mit dem Wanderweg zu den Verteidigungsstellungen. Ich bin mit dem Auto bis zum Lidl gefahren und hatte dort an der Straße geparkt. Es geht von dort einen ausgeschilderten Weg zu den Areneburu Verteidigungsstellungen. Es gibt vor Ort eine große Informationstafel, der Trampelpfad für dann weiter zu einem kleinen Bunker. ![]() Museo Memorial del Cinturón de Hierro, Berango, Areneburu Bunker Der Bunker ist erhalten und man könnte hinein gehen aber natürlich ist nichts zu sehen. Der Weg geht dann noch bis zu einem Vorsprung von dem man einen schönen Ausblick hat. KontaktTelefon +34 nicht bekannte–mail burdinhesia@berango.org AdresseMuseo Memorial del Cinturón de HierroAvenida de Simón Otxandategi 64 48640 Berango Spanien Internethttps://www.cinturondehierro.eusFazitDie Museo Memorial del Cinturón de Hierro zeigt die Gesichte der Verteidigung der Stadt Bilbao, die dauerte nicht lange und viele waren vermutlich froh in Gefangenschaft zu kommen, die Übermacht hatte leichtes Spiel. Der Besuch ist empfehlenswert, leider ist mir danach immer noch nicht wirklich klar wie die Situation im spanischen Bürgerkrieg war, jede Seite gab vor das beste zu wollen...die Wahrheit liegt vermutlich in der Mitte. Eine Zusammenfassung auf Englisch wäre für viele Besucher hilfreich, ansonsten muss man sich im Internet selbst informieren. |