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Angeles City, Philippinen

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Angeles City, Philippinen
+ einfache Anreise, günstige Hotels, Essen gehen, Nahverkehr, recht sicher, Wetter im Winter
– wenige Sehenswürdigkeiten, Shopping, Nachtleben, relativ teuer

Die Stadt Angeles City auf den Philippinen hatte ich im November 2012 für 4 Tage besucht. Der Ort wurde 1786 gegründet und erst durch die US Militärbasis Clark, die im Jahr 1991 wieder geschlossen wurde, groß. Die historischen Sehenswürdigkeiten sind nicht zahlreich vorhanden, die Natur bietet den Mount Pinatubo der 1991 einen spektakulären Vulkanausbruch hatte und auch heute noch aktiv ist, alle Tipps und Hinweise zu der Stadt wie immer übersichtlich der Reihe nach.

Lage

Die Philippinen liegen in Südost Asien und bestehen aus einer Vielzahl an Inseln. Die Stadt Angeles City befindet sich wie die Hauptstadt Manila auf der Insel Luzon, vor der ist sie im Landesinneren nur gut 89 Kilometer entfernt.

Anreise Flughafen

Die Anreise geht am einfachsten mit dem Flugzeug, der Clark International Airport, auch Diosdado Macapagal International Airport DMIA genannt und wird von vielen Fluggesellschaften angeflogen. Die LCC wie Air Asia oder SEAIR, South East Asia Airlines bieten hier gute Verbindungen. Ich bin mit SE Air aus Bangkok angekommen und bin die Strecke auch zurück geflogen, der Flugpreis war mit 77,91 € sehr niedrig, dazu kam noch die Passenger Service Fee 450,– Peso für internationale Abflüge, die vor Ort zu zahlen ist.
http://www.dmia.ph

Flughafen Shopping

Der Duty Free Shop hatte nur eine kleine Auswahl an Waren, Perfume gab es nur in einem anderen Laden im neuen Terminal. Die Preise sind in US Dollar ausgezeichnet und waren recht günstig, besonders preiswert waren Zigaretten, hier ein Überblick der Preise im November 2012.

 Preis in US Dollar    Preis in US Dollar
Marlboro 1 Stange 23,15     Lucky Strike 1 Stange 20,40
Johnnie Walker Red Label 1 Liter 21,90    Johnnie Walker Black Label 1 Liter 33,15
Chivas Regal 12 Jahre 1 Liter 37,55    Chivas Regal 18 Jahre 1 Liter 75,–
Ritter Sport 2,20       

Einreise

Als Deutscher braucht man einen gültigen Reisepass, man bekommt ohne Visum 21 Tage Aufenthalt im Land. Es ist eine Arrival Card auszufüllen, auch der Ausdruck des Rück– oder Weiterfluges ist vorzulegen. Das elektronische Airlineticket reicht nicht aus, bei meiner Einreise wurde es aber nicht kontrolliert, die Wartezeit betrug nur 5 Minuten. Die Ausreise ging ebenfalls ohne Probleme, hier muss man ebenfalls einen Zettel ausfüllen und die Flughafengebühren in Höhe von 450,– Peso in bar bezahlen.

Transfer in die Stadt

Das normale Jeepney Sammeltaxi fährt nicht direkt vom Flughafen ab, man muss den kleinen Weg zur Straße zu Fuß gehen. Die Fahrt in die Stadt kostet dann 15,– Peso und dauert 15 Minuten. Ein Taxi / Minivan kostet 500,– Peso, ein Jeepney mit Klimaanlage kostet 250,– Peso.

Währung

PHP Phillipino Peso, für 1,– € gab es 52,– Peso. Es empfiehlt sich einen Geldautomaten in der Stadt zu nutzen, am Flughafen hatte ich bei meiner Ankunft keinen gesehen. Die Abhebung ist bei vielen, aber nicht allen Kreditkarten kostenlos, ich nutze die DKB VISA die dafür keine Gebühren verlangt.

Sprache

Tagalog, Kapampangan und Englisch.

Hotel: Tune Hotel

Tune Hotel, Angeles City, Philippinen, Lobby in der ersten EtageIm November 2012 hatte ich vier Nächte in diesem Budget Hotel verbracht. Hier bekommt man wie bei der Hotelkette üblich ein bequemes Bett in einem modernen und schlichten Zimmer, mehr Komfort wird nur in Form einer sehr guten Dusche geboten. Mir persönlich reicht das für einen Kurztrip völlig aus, da ich mich nur zum schlafen im Raum aufhalte. Die Tune Hotels Kette hat mehrere Häuser in Malyasia, Philippinen, Thailand, Indonesien und Großbritannien. Durch den Aufenthalt konnte ich mehrere positive und nur wenige negative Eindrücke sammeln, hier der komplette Tune Hotel, Angeles City Bericht.

Sehenswürdigkeiten

Die Stadt hat ein nur ein paar Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man fast alle zu Fuß oder mit dem Jeepney erkunden kann.

Clark Museum

Angeles City, Philippinen, Clark Museum
Clark Museum

Das Clark Museum befindet sich auf der geschlossenen Air Base, man erreicht es mit einem Jeepney vom Zentrum aus in gut 20 Minuten und die Fahrt kostet 15,– Peso. Das Gebäude hat nur eine Etage und die Ausstellung zeigt die Geschichte der Ureinwohner der Region die Aytus oder auch Negritos, die Basis der USA ab 1902, die Eröffnung des Flughafens 1917, die Besetzung der Japaner von 1941 bis 1945 und die Umwandlung zur Industrie und Gewerbezone. Der Ausbruch vom Mount Pinatubo hat nur hier auf der Basis und im Umkreis 100 Gebäude zerstört und 500 weitere beschädigt. Es werden neben Uniformen, Waffen, Flugzeugmodellen auch Fotos aus den jeweiligen Zeiten gezeigt. Im Vietnam Krieg wurde diese Basis stark genutzt, da die geografische Lage für den Krieg ideal war. Der Eintritt kostet 30,– Peso und es ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 8:00 bis 17:00 geöffnet, am Sonntag ist geschlossen.

Fort Stotsenburg

Angeles City, Philippinen, Fort Stotsenburg, Parade Grounds
Fort Stotsenburg, Parade Grounds

Das Fort Stotsenburg existiert nur noch zu Teilen, da durch Kriege, Vulkanausbrüche oder durch normalen Verfall nicht viel übrig geblieben ist. Die Anlage mit dem ehemaligen Exerzierplatz ist aber top gepflegt und ein Spaziergang rund um das Feld ist lohnenswert. Es gibt einige schöne Häuser im typischen amerikanischen Stil, schöne alte Bäume und die gepflegten Grünanlagen. Das Clark Museum liegt am Eingang und so kann man die beiden Sehenswürdigkeiten mit nur einer Anfahrt besuchen, das Gelände ist frei zugänglich.

Salakot Arch

Angeles City, Philippinen, Salakot Arch
Salakot Arch

Der Salakot Arch bedeutet wörtlich übersetzt Bauernhut Bogen, ich würde ihn eher als Bauernhut Freiluftbühne bezeichnen. Die Form wurde eines landestypischen Hutes nachempfunden. Es ist das Wahrzeichen der Stadt welches im Jahre 1979 erbaut wurde um das geänderte Abkommen zur US Basis zu feiern. Der philippinische Staat bekam die Hoheit über die Clark Air Base zurück, die bis dahin seit 1902 US Staatsgebiet war. Der Salakot Arch befindet sich im Zentrum der Stadt, um ihn herum gibt es einen Park, der auch gleichzeitig die einzig nennenswerte Grünfläche der Stadt ist.

Clark Cemetery

Der Clark Friedhof mit seinen 12000 Gräbern liegt in geringer Entfernung von der SM City Mall und kann von dort aus zu Fuß erreicht werden. Der Friedhof besteht aus einem großem grünen Feld mit kleinen weißen Grabsteinen. Hier sind Mitglieder der US Air Force begraben, aber auch Zivilisten und Angehörige anderer Nationen. Es ist der letzte aktive Friedhof der USAF außerhalb den USA, am Eingang gibt es einen kleinen gepflegten Platz mit Gedenktafeln.

Angeles City Museum

Angeles City, Philippinen, Angeles City Museum
Angeles City Museum

Das Angeles City Museum liegt in der Altstadt von Angeles City, die man am besten mit dem Jeepney entlang des Mac Arthur Highway erreicht. Das Museum war im Erdgeschoss frei zugänglich, die Räume sahen verlassen aus und waren auch nicht beleuchtet. Es war auch niemand vor Ort, ich hatte auf einen Besuch dann verzichtet. Das Museum ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 9:00 bis 17:00 geöffnet und der Eintritt kostet 50,– Peso.

Historische Gebäude

Das Bale Matua ist das Haus des Stadtgründers und wurde 1824 erbaut, es liegt direkt gegenüber vom Angeles City Museum. Don Angel Pantaleon de Miranda und seine Frau Dona Rosalia de Jesus lebten hier. Es konnte nur von außen besichtigt werden, direkt daneben befindet sich das historische Camalig Restaurant welches direkt an die Nepo Mall grenzt. Nur ein paar Meter weiter findet sich noch eine ganz schöne Kirche die man mit etwas Glück von innen besichtigen kann.

Mount Pinatubo

Der Mount Pinatubo ist die Attraktion in der Umgebung, ich hatte den im Moment ruhenden Vulkan trotzdem nicht besucht. Das Wetter war an den ersten Tagen meines Aufenthaltes leider nur mäßig, es gab zwar keinen Regen war aber bewölkt. Die Touren werden von den Reisebüros vor Ort zum Einheitspreis angeboten. Eine private Tour würde 7500,– Peso kosten, die Preise sinken bis auf 2500,– Peso je mehr Leute sich zu einer Gruppe zusammen finden. Der letzte Ausbruch war 1991 und knapp 900 Menschen haben die Katastrophe nicht überlebt. 250 000 Menschen die in der näheren Umgebung lebten wurden obdachlos, man kann also von einem „großem“ Ausbruch sprechen. Die Amerikaner hatte dieses Ereignis auch zum Grund zur Schließung der Clark Air Base genutzt. Die Spuren sind heute noch sichtbar, eine Tour lohnt sich bedingt, so das Fazit eines US Amerikaners der mir kurz berichtete. Die Tour geht am frühen Morgen mit einem Jeep los, die Fahrt bis kurz vor dem Berg ist eine echte Geländefahrt, danach geht es zu Fuß weiter. Man erreicht einen See wo es eine Bootsfahrt gibt, schwimmen ist angeblich nicht möglich, da das Wasser heiß ist. Ich würde die Tour nur bei gutem Wetter mitmachen, die besten Monate sind im Winter von Ende November bis März.
http://pinatubotours.blogspot.com

Korea Town

Angeles City, Philippinen, Korea Town
Korea Town

Der Bereich Korea Town liegt am Ende der Jeepney Strecke zum Friendship Gate an der Clark Freeport Zone. Die Gebäude sehen hier nicht wie in Korea aus, es handelt sich nur um eine Ansammlung koreanischer Geschäfte und Restaurants. Es lohnt sich nicht diesen Stadtteil extra zu besichtigen.

Shopping

Angeles City, Philippinen, SM City Mall
SM City Mall

Die SM City Mall liegt direkt im Zentrum der Stadt und sie bietet das beste Angebot an Geschäften, Mobilfunkanbietern, Food Court, Kino, Unterhaltung und Restaurants. Die Warenhauskette SM Department Store bietet alles in einem Gebäude. Die amerikanische Baumarktkette ACE® sollte man auch mal besuchen, interessant die Unterschiede zum deutschen Baumarkt zu sehen. Es sind internationale Modeketten wie Mango®, von Dutch oder Guess® vertreten. Schuhe gibt es in vielen Geschäften zu günstigen Preisen, CLN Celine hat das gesamte Sortiment auch online auch die Website von primadonna ist sehenswert. Die Restaurantauswahl ist riesig Classic Savory ist eine philippinische Kette mit Hähnchen / Reis Gerichten, JolliBee®, Mc Donald’s®, Pizzerien wie sbarro fresh italian cooking™, Kenny Rogers Roasters und viele andere runden das Angbote ab. The French Baker® hat europäische Brote und Sandwiches und ein kleines Café. Die Geschäfte sind meist an allen Tagen von 10:00 bis 21:00 geöffnet.

http://smsupermalls.com http://www.smdeptstore.com http://acehardware.ph
http://shop.mango.com http://www.vondutch.com http://guess1981.com
http://cln.com.ph http://primadonna.com.ph  
http://www.sbarro.ph http://www.kennys.com.ph http://www.thefrenchbaker.com


Die Marquee Mall wird von Ayala Malls betrieben und befindet sich etwas außerhalb, sie ist etwas moderner und bietet auch hochwertige Geschäfte. Wenn man Zeit hat sollte man sie sich einmal ansehen, es gibt einen kostenlosen Shuttle vom Mac Arthur Highway. Die Robinsons Department Store finden sich z.B. an dem Mac Arthur Highway direkt an der Brücke oder in der Nepo Mall. Diese Kette ist schon etwas älter und das Sortiment ist nicht besonders interessant. Die Nepo Mall ist nicht zu empfehlen, hier gibt es eine Vielzahl an kleinen Shops die aber keine günstigen Preise haben.
http://www.ayalamalls.com.ph http://www.robinsonsdepartmentstore.com.ph

Einkaufen

Das Einkaufen von Lebensmittel ist auch im großen Supermarkt sehr teuer. Ich war im Hypermarkt vom SM City und habe auf Käse, Wurst und Joghurt verzichtet. Das Baguette hat recht gut geschmeckt, die Wurstwaren sahen alle eigenartig aus, der Käse und der Joghurt waren wohl gut dreimal so teuer wie in Deutschland. Die Lebensmittel werden auch mit 12 % besteuert und da viel importiert wird sind sie teuer, besonders wenn man das Lohnniveau berücksichtigt.

 Preis Peso
Baguette 50,–
200 g Scheiben Käse 164,–
250 g Scheiben gekochter Schinken 48,–
500 g Joghurt 108,–
0,3 Liter Pepsi Max 18,50
0,5 Liter Wasser 8,–
1 Apfel 23,30
0,7 kg Bananen 34,50

http://smhypermarket.com

Kiosk

Die Kioske wie 7–Eleven® findet man öfters, die Preise liegen hier über denen der Supermärkte. 0,5 Liter Wasser 18,– Peso, Nudelsuppe 35,– Peso oder ein Kaffee für 40,– Peso. Einen Kaffee gab es bei Mc Donald’s für 25,– Peso.
http://www.7-eleven.com.ph

Essen

Angeles City, Philippinen, Kaldereta im Restaurant Bretto’s Fat Burger
Kaldereta im Restaurant Bretto’s Fat Burger

Die philippinische Küche hat meiner Meinung nach keine wirklich besonderen Gerichte. Kaldereta nennt sich dieses wahlweise Hühnchen oder Rindfleisch Gericht. Die Soße war süßlich und mit Kartoffelnstückchen, dazu gab es Reis. Im sehr empfehlenswerten Restaurant Bretto’s Fat Burger hat es 225,– Peso gekostet. Das kleine Restaurant war ganz in der Nähe vom Tune Hotel und bot entgegen dem was der Name vermuten läßt ordentliche Kost an. Adobo, Kare Kare oder Lechon nennen sich andere landestypische Gerichte.
Die Fastfood Kette JollieBee® findet man an jeder Ecke, neben den Burgern, Chicken Burgern findet man auch Reisgerichte die relativ gesund sind. Ein Menü mit gebratenem Schweinefleisch, Reis, einer Nudel / Maissuppe und einer Coke Zero™ war für 99,– Peso günstig und hat auch gut geschmeckt.
http://www.jollibee.com.ph

Pagcor Casino

Das Pagcor Casino befindet sich in der Stadt am Mac Arthur Highway, man kann es bequem zu Fuß von der Fields Avenue erreichen. Es gibt keinen Dresscode, nur eine Sicherheitskontrolle am Eingang. Das Gebäude sieht von außen verspielt aber ganz nett aus, wenn man das Erdgeschoß betritt findet man die Atmosphäre der siebziger Jahre mit Musik von den Bee Gees, rauchenden Spielern die einarmige Banditen füttern. Die Gäste waren fast ausschließlich Einheimische, in der ersten Etage gab es Spieltische mit Black Jack, Roulette oder Poker. Ein Restaurant hatte leider kein Buffet wie man es sonst oft in solchen Casinos findet. Das Menü auf der Karte war teuer und die Sitzgelegenheiten im Raum ungemütlich und dunkel. Ich würde einen kurzen Besuch aber auf jeden Fall empfehlen, eine kurze Zeitreise in die Vergangenheit.
http://www.casinofilipino.ph

Nachtleben

Angeles City, Philippinen, Fields Avenue Walking Street
Fields Avenue Walking Street

Die Fields Avenue im Zentrum wird abends zur Walking Street, in der Fußgängerzone findet man eine Bar an der nächsten. Man kann kostenlos einen Blick reinwerden, es sieht immer gleich aus. In der Mitte findet sich eine Bühne auf der Mädchen im Bikini sich langsam zur Musik bewegen. Es gibt leider keine Shows oder Pole Dance. Der Eintritt ist überall frei und ein Bier kostet 95,– Peso, wenn man Gesellschaft von einer Dame haben möchte bezahlt man einen Lady Drink der circa 160,– Peso kostet. Es gibt auch die Möglichkeit sich näher kennenzulernen, das kostet 2000,– Peso. Die Clubs haben schöne Namen wie Atlantis, Camelot, Eruptions, Golden Nile, Love & Music, Forbidden City, Club Asia, La Pasha oder Crystal Palace unterscheiden sich aber kaum von einander. Die Musik ist zum Glück nicht zu laut und orientiert sich an den Charts. Die Frauen sind nicht aufdringlich und so kann man hier ganz normal ein San Miguel Light trinken und den Abend genießen. Das Publikum besteht meist aus älteren US Amerikanern, Engländern oder Asiaten.

Jeepney

Angeles City, Philippinen, Jeepney
Jeepney

Die Jeepney sind wohl das Wahrzeichen der Philippinen, die Fahrzeuge sind liebevoll gestaltet und sehen sehr unterschiedlich aus. Die Fahrt kostet auf der Kurzstrecke 8,– Peso, eine längere Fahrt kostet 15,– Peso, bezahlt wird natürlich bar und möglichst passend beim Fahrer. Es gibt zwei Sitzbänke auf denen man es 15 Minuten gut aushalten kann. Eine Klimaanlage gibt es nur bei wenigen Modellen. Es gibt keine Haltestellen auf den Strecken, man kann einfach ein Jeepney anhalten. In der Stadt gab es mehrer Stationen wo die unterschiedlichen Routen starten und enden.

Trike Taxi

Die Trike Taxis sind Motorräder mit überdachtem Beiwagen und können an jeder Straßenecke gemietet werden. Der Preis ist Verhandlungssache, er sinkt aber recht schnell. Am besten man fragt vorher einen Einheimischen was eine Fahrt für die bestimmte Strecke kostet, dann zaht man etwas mehr als ein Einheimischer wird aber nicht abgezockt.

Mietwagen

Ein Mietwagen würde hier durchaus Sinn machen, die Straßen sind gut ausgebaut und es herrscht Rechtsverkehr. Die Preise für einen Liter Kraftstoff liegen noch unter einem Euro, hier eine Übersicht und Vergleich zwischen Petron und Shell, Stand November 2012.

KraftstoffPetron Peso  Shell Peso
Super50,40  55,08
Diesel41,05  45,92

http://www.petron.com http://www.shell.com.ph

Wetter

Das Wetter war Mitte November recht gut, teilweise sonnig, teilweise bewölkt und am Tage ging das Thermometer bis auf 32 Grad aber in der Nacht kühlte es sich auf 24 Grad ab. Das gesamte Winterhalbjahr eignet sich für eine Reise, Regen gibt es dann eher weniger.

Leute

Die Leute sind sehr nett und haben meist gute Englischkenntnisse.

Umwelt

Die Stadt ist nicht besonders gepflegt und recht unsauber. Die Bürgersteige befinden sich im schlechten Zustand, es war staubig und die Luft durch Autoabgase verpestet.

Sicherheit

Es gibt an allen Geschäften Sicherheitspersonal welches mit teilweise riesigen Pistolen oder Gewehren auftritt. Ich denke das ist zum großen Teil Show, wer sich an die üblichen Vorschichtsmaßnahmen hält sollte keine Probleme haben. Es gab im Zentrum bettelnde Kinder und Mütter mit Kleinkindern auf dem Arm die recht aufdringlich waren, man sollte natürlich nichts geben. Die Straßenverkäufer versuchen auch Potenzmittel und andere Dinge wie Feuerzeuge, Sonnenbrillen oder eventuell illegale Dinge zu verkaufen.

Preise allgemein

Die Preise sind trotz der 12 % Umsatzsteuer recht hoch, gerade Lebensmittel sind so teuer wie in Deutschland oder kosten sogar noch mehr. Textilien waren auch auf den lokalen Märkten teuer, ein einfaches T–Shirt kostete meist 200,– Peso. Ich hatte im SM Department Store 6 Unterhosen aus Baumwolle für 479,80 Peso gekauft, das Angebot war um 20 % reduziert. Eine Unterhose von Walker hat also circa 1,60 € gekostet. In Deutschland würden vergleichbare Unterhosen bei C&A gut 1,40 € kosten. Wenn man jetzt den philippinischen Durchschnittslohn berücksichtigt finde ich die Preise sehr hoch.

Tageszeitungen

Es gibt mehrere englischsprachige Tageszeitungen die man am Kiosk bekommen kann. Ich hatte im Tune Hotel in der Lobby den Inquirer, den Manila Bulletin und den Sun Star gelesen, die Zeitungen haben alle eine Online Ausgabe.
http://www.inquirer.net http://www.mb.com.ph http://www.sunstar.com.ph

Mobiltelefon: Globe™

Globe, prepaid UMTS SIM Karte, Philippinen, SIM Karte, VorderseiteAuf den Philippinen gibt es drei Mobilfunkanbieter und Globe™ Telecom hat das professionellste Angebot. Mit der örtlichen prepaid SIM Karte umgeht man die hohen Roaminggebühren der deutschen SIM Karten. Im November 2012 hatte ich mir in Clark ein Starterpaket von Globe™ gekauft, hier kann man wirklich günstig ins Internet gehen und SMS innerhalb der Phlippinen verschicken oder sich ohne Roamingkosten anrufen lassen, hier der komplette Globe™ Bericht.

Mobiltelefon: Sun Cellular

Sun Cellular, prepaid UMTS SIM Karte, Philippinen, SIM Karte, VorderseiteSun Cellular ist ein kleinerer Mobilfunkanbieter auf den Philippinen, der Schwerpunkt liegt hier auf Auslandsgespräche, SMS und MMS. Die Karte ist somit für Touristen ideal, eine internationale SMS oder auch MMS kostet nur 5,– Peso! Ich hatte die prepaid SIM Karte im November 2012 gekauft und sie genau dafür genutzt. Das mobile Internet gab es nur in GPRS Geschwindigkeit und war kaum zu gebrauchen, auch sonst gab es ein paar Kinderkrankheiten die aber behoben werden konnten. Ich habe einige Erfahrungen mit der SIM Karte gesammelt, hier der komplette Sun Cellular Bericht.

Radio

Die Stadt hat einige leistungsschwache Radio Sender, die man z.B. beim Spaziergang durch die City mit dem Mobiltelefon empfangen kann, hier nur drei bekannte Stationen.

95,1 FM RW Radiohttp://www.rw951.fm    99,1 FM GV FM Radiohttp://www.gvfm991.com   105,5 FM D Ultimate http://www.du1055.com

Internet Cafés

Es gibt überall Internet Cafés, ein sehr gutes war im SM City bei den Mobiltelefonläden, dort kostete eine Stunde 50,– Peso. Ich hatte im Tune Hotel einen kostenlosen PC und das mobile Internet mit der Globe™ prepaid SIM Karte genutzt. WiFi / W–LAN findet man in einigen Restaurants oder Cafés.

Reiseführer:

Einen Reiseführer braucht man sich nicht zu kaufen, die Informationen im Internet sind sehr gut.

Touristen Information

Eine Touristen Information gibt es bei den Parade Grounds, in der Stadt hatte ich nur inoffizielle Büros gesehen. Die örtlichen Reisebüros vermitteln Ausflüge und können einem auch einen kostenlosen Stadtplan geben.

Internet

http://angelescity.com

Fazit

Diese Stadt würde ich nicht wieder besuchen, es gibt einfach zu wenig zu besichtigen. Es kann ein guter Ausgangspunkt für Tageausflüge nach Manila sein ansonsten fällt mir kein Grund ein als Tourist diesen Ort zu besuchen. Das Nachtleben kann ja wohl auch kein Grund sein hier einen Kurzurlaub zu machen. Der Werbeslogan „It’s more fun in the Philippines“ muss sich auf andere Orte im Land beziehen.